Fußball

Die 13 starken Minuten von Karim Onisiwo

Einen Stammplatz bei Mainz konnte sich Karim Onisiwo in vier Jahren zum Teil wegen großen Verletzungspechs noch nicht erkämpfen. Aber als Joker hat der 27 jährige österreichische Teamstürmer immer wieder starke Auftritte. Samstag im Berliner Olympiastadion vielleicht den bisher herausragendsten.  Er kam nach 81 Minuten, als Mainz 1:0 führte, bereitete zwei Minuten später mit letzte Einsatz im Fallen ideal das 2:0 für Robin Quaison vor. Der Schwede musste den Ball nur noch über die Linie schieben. Elf Minuten später lief der schnelle Onisiwo bei einem Konter Berlins Abwehr auf und davon, holte den Elfmeter heraus, den Quaison mit seinem dritten Treffer zum 3:1-Endstand verwertete. Da war am Ende der Jubel um Onisiwo groß (Bild oben). In 13 Minuten an zwei Toren entscheidend beteiligt, das kann sich sehen lassen. So gelang Mainz der erste Sieg in diesem Jahr, ganz wichtig im Kampf gegen den Abstieg, in dem auch  Jürgen Klinsmann mit Hertha nach der Heimniederlage wieder steckt.

Mit dem anderen Berliner Bundesligaklub, Aufsteiger Union Berlin, hatte ein anderer Österreicher sein Erfolgserlebnis: Kapitän Christopher Trimmel freute sich über einen 2:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen gegen den Tiroler Friedl. Rechtsverteidiger Trimmel und Linksverteidiger Friedl trafen einige Male aufeinander. Was für Trimmel am wichtigsten ist: Neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Die Abstiegsgefahr für Friedl und Bremen wird hingegen immer größer. Auch für die anderen Österreicher brachte der Samstag wenig Grund zur Freude.  Für Kevin Stöger und Markus Suttner war das 1:1 (1:0) mit Fortuna Düsseldorf in Wolfsburg ebenso zum Ärgern wie auf der anderen Seite für Xaver Schlager und Trainer Oliver Glasner. Für die Zielsetzung von Wolfsburg, in einen internationalen Bewerb zu kommen,  ist der Punkt zu wenig. Düsseldorf verspielte hingegen den Vorsprung, als Wolfsburg  nur noch zu zehnt spielte. Weil der Ex-Salzburger Marin Pongracic die rote Karte sah. Für einen Ellbogencheck, auf den der Videoreferee aus dem Kölner Keller Schiedsrichter Tobias Stieber aufmerksam machte. Nach der roten Karte rastete Pongracic noch einmal aus, trat voll gegen die Schutzvorrichtung einer TV-Kamera. Nicht gerade ein gutes Bild.

Für das Österreicher-Trio bei Hoffenheim, Stefan Posch, Florian Grillitsch und Cristoph Baumgartner, gab es mit dem 0:1 in Freiburg einen Rückschlag beim Kampf um einen Platz unter den ersten sechs, Posch verschuldete den entscheidenden Elfer, der zur Niederlage führte, wofür ihm sein Mitspieler Benjamin Hübner  vor den Sky-Kameras wenig „kollegial“ Vorwürfe machte. Baumgartner hatte bei einem Stangenschuss etwas Pech. Bei Freiburg fehlte wieder Philipp Lienhart. Er scheint bei Kulttrainer Christian Streich seit seiner Hüftverletzung nicht sehr gefragt zu sein, Kein Grund zum Feiern war für Alessandro Schöpf und dem nach 56 Minuten ausgetauschten Michael Gregoritsch das  1:1 (0:0) mit Schalke gegen Schlusslicht Paderborn.

Foto: FSV Mainz 05.

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