Bis 14. Februar macht die ICE League eine Olympiapause. Danach dürfte den Vienna Capitals in ihren ausstehenden fünf Partien im Grunddurchgang eigentlich nichts mehr passieren: Die zwei Heimsiege gegen das Schussduo, das 5:2 gegen die Innsbrucker Haie und das 1:0 gegen die Pioneers Vorarlberg müssten die Teilnahme an den Pre-Playoffs gesichert haben. Derzeit liegen die Capitals auf Platz sieben, haben damit elf Punkte mehr als der Elfte Ferencvaros Budapest. Wenn jetzt noch etwas passiert, dann sind die „Caps“ nur selbst an ihrem Unglück schuld. Zwischen ihnen und Ferencvaros liegen noch die Linzer Black Wings, die beim Tabellenführer KAC 0:4 verloren, Villach (8:5 gegen Laibach) und Fehervar. Bemerkenswert am 1:0 gegen Vorarlberg vor 6025 Fans durch ein Tor von Carter Souch: Tormann Sebastian Wraneschitz fixierte mit 21 abgewehrte Schüssen sein zweites Shuout in den letzten drei Speien, die einzigen der Capitals in dieser Saison. Die letzten fünf Partien der Capitals zwischen 18. Februar und 1. März: In Laibach und Linz, dann auf eigenem Eis gegen die Graz99ers und Fehervar, zum Abschuss in Klagenfurt gegen den KAC.
In Österreichs Teamkader für die zwei Spiele beim Drei-Nationen-Turnier in Oslo gegen Ungarn und Frankreich am Freitag und Samstag schaffte es nur ein Spieler der Capitals: Der 23 jährige Stürmer Leon Wallner. Im 24 Mann starken Aufgebot von Teamchef Roger Bader, das ein Durchschnittsalter von 25,2 Jahren hat, stehen vier Debütanten: Der 22 jährige KAC-Verteidiger Max Preiml, Innsbruck-Verteidiger Devin Steffler (25) Johannes Neumann, der Kapitän des U 20-Teams, Stürmer beim schwedischen Klub Rögle und der erst 19-jährige KAC-Flügel David Waschnig. Die Legionäre außer Neumann: Nur Knoten-Verteidiger Bernd Wolf und Vinzenz Rohrer vom Züricher SC, der zu den herausragenden Stürmern der Schweizer Liga zählt. Die drei Torhüter kommen vom KAC (Florian Vorauer), den Graz99ers (Nicolas Wieser) und Innsbruck (Jakob Brandner). Das Salzburger Keeper-Duo (Atte Tolvanen, Daniel Kickert) bleibt im Talon. Durchaus denkbar, dass im April bei den Spielen gegen Lettland in Riga, Italien in Feldkirch sowie Tschechien in Wien und Iglau auch Wraneschitz eine Chance bekommt.
Foto: Vienn Capitals/Pittner.