Fußball

Gregoritsch hat ein sehr gutes Gefühl: U 21 muss mehr Freude als Arnautovic&Co auf den Platz bringen

Der Mittwoch war kein guter Tag für Österreichs Nachwuchsteams. Die U 19 von Martin Scherb verlor beim Turnier in Zagreb gegen die Türkei 0:3 (0:1), die U 18 von Hermann Stadler in Budweis gegen Tschechien 1:2 (0:1). Freitag Abend muss es die U 21 in Drammen, 40 Kilometer von Oslo entfernt, besser machen. Im Kampf um das Ticket für die Endrunde der Europameisterschaft 2023 in Rumänien und Georgien. Sechs Spiele warten noch in diesem Jahr. Zuerst gegen Norwegen (live zu sehen bei ORF Sport +), die große Unbekannte in dieser Gruppe, dann Dienstag in Ried gegen Aserbaidschan, im Oktober in Estland und Finnland, im November in Aserbaidschan und dann in Ried gegen Kroatien. Spätestens dann weiß man, wie die Chancen auf die zweite Endrundenteilnahme nach 2019 stehen.

Der Kunstrasen im Marienlyst-Stadion von  Drammen soll kein Hindernis sein. Noch in Österreich wurde in Wels auf diesem Terrain trainiert. Teamchef Werner Gregoritsch zeigt keine Bedenken, dass sich Österreichs Hoffnungen nicht auch auf Kunstrasen zurechtfinden werden: „Die Freude in der Mannschaft, die seh viel Qualität und in allen Formationen gute Einzelspieler hat, ist zu spüren. Wenn wir es schaffen, diese Freude auf den Platz zu bringen, dann werden wir erfolgreich sein. Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl ins Spiel.“ Auf jeden Fall soll es mehr Freude sein als Marko Arnautovic&Co Mittwoch beim 2:0-Pflichtsieg gegen Moldau in Chisinau zeigten.

Vier Legionäre hat Gregoritsch im Kader. Kapitän Flavius Daniliuc, zuletzt bei OGC Nizza (Zweiter in Frankreichs Ligue 1 hinter Paris St.Germain) unter dem neuen Trainer Christophe Galtier, der letzte Saison sensationell mit Salzburgs Champions League-Gegner Lille Meister wurde, in vier Runden nur einmal über 15 Minuten im Einsatz war,  Innenverteidiger Christoph Klarer, der in der zweiten Liga bei Fortuna Düsseldorf (Platz zwölf) ebenso schwierige Zeiten hat wie Romano Schmid bei Werder Bremen (Rang sieben) sowie Patrick Wimmer (Bild oben mit Gregoritsch), letzten Samstag beim 15 Minuten-Debüt in der Bundesliga Arminia Bielefelds Torschütze zum 1:1 gegen Eintracht Frankfurt. Daniliuc erwartet ein Duell auf Augenhöhe: „Aber mit unserem Kader dürfen wir nur nach Norwegen fliegen, um zu gewinnen!“

Interessant wird auch sein, wer von den sieben Rapidlern in der Startelf steht. Gesetzt müsste Leo Greiml im Abwehrzentrum sein, ähnlich auch die grün-weißen Neuzugänge Emanuel Aiwu und Thierno Ballo. Niklas Hedl, bei Rapid die Nummer drei in der Tormannhierarchie und in der zweiten Mannschaft im Einsatz, darf sich durch den Ausfall von Tobias Lawal Hoffnungen machen, im Herbst die Nummer eins bei der  U 21 zu sein.

Foto: ÖFB/Patrick Vranovsky.

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