Fußball

Lainer und Xaver Schlager sind Reha-Plan schon um Wochen voraus

Die Krücken, mit denen Stefan Lainer und Xaver Schlager, nach ihren Operationen am Sprunggelenk und Knie zu Sportwissenschaftler Franz Leberbauer und Sporttherapeutin Sabine Schäffer nach Fuschl kamen, legen Österreichs Teamspieler inzwischen schon zur Seite. Schlager trägt mitunter auch nicht mehr die Schiene zur Schonung und Unterstützung des rechten Knies: „Sie sind dem Reha-Plan um Wochen voraus. Es läuft sensationell gut!“, freut sich Leberbauer. Alles verläuft in Absprache mit den Ärzten, die Lainer und Schlager operierten, mit Professor Ernst Ortner und Christian Fink. Lainer und Schlager haben offenbar ein gutes Heilfleisch. Aber nicht nur das: „Sie sind, was die Reha betrifft, an Gewissenhaftigkeit und Professionalität nicht zu überbieten“, lobt Leberbauer.

Keine Diskussion, dass beide in sechs Monaten Österreichs Team in den Play offs um das WM-Ticket zur Verfügung stehen werden. Bei Lainer wagt Leberbauer nach dem Knöchelbruch sogar die Prognose,  dass Adi Hütter bei Borussia Mönchengladbach noch heuer, Ende November oder Anfang Dezember, auf ihn zurückgreifen können wird. Dass er in etwa nur so lange brauchen wird wie Schlager vor zwei Jahren nach seinem Knöchelbruch. Das waren damals 79 Tage. Also nicht einmal drei Monate. Leberbauer: „Sie sind wirklich gute Freunde, pushen sich gegenseitig.“

Zudem hat er  dieser Tage ein Beispiel parat, mit dem er beide noch positiver stimmen kann. Es geht um Sebastien Haller, der Mittwochabend in seinem Champions League-Spiel mit vier Toren beim 5:1 von Ajax Amsterdam in Lissabon gegen Portugals Meister Sporting Aufsehen erregte, Geschichte schrieb. Denn einen Viererpack in der Königsklasse schafften zuvor nur ganz große Namen wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic oder Robert Lewandowski. Vor zwei Jahren spielte der Franzose unter Hütter bei Eintracht Frankfurt. War im Frühjahr bereits zur Adduktoren-Operation „freigegeben“. Ehe Hütter, der Leberbauer aus gemeinsamen Zeiten bei Austria Salzburg kannte, Haller nach Fuschl schickte. Von Operation war keine Rede mehr, er spielte sogar im Semifinale der Europa League gegen Chelsea. Wurde danach um 50 Millionen Euro an West Ham verkauft. Dort kam er nicht zurecht, jetzt startete er bei Ajax Amsterdam durch. Und hat auf Leberbauer nicht vergessen. Donnerstag meldete sich Haller telefonisch, um sich nochmals dafür zu bedanken, dass ihm 2019 die Operation erspart blieb.

Foto: MFL.

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