Fußball

Mehr Spektakel als bei Liverpool geht nicht! Michael Gregoritsch trifft weiter

Mehr Tempo und Spektakel als beim 1:1 (0:1) im  Spitzenduell der englischen Premier League zwischen dem FC Liverpool und Manchester City vor 59. 947 Zuschauern an der Anfield Road geht nicht. Das Unentschieden brachte einen Wechsel auf Platz eins: Arsenal liegt nach dem 2:1 gegen Brentford punktmäßig gleichauf mit Liverpool, hat die um sieben Treffer bessere Tordifferenz. Titelverteidiger City hat je einen Punkt Rückstand auf Arsenal und Liverpool. Jürgen Klopp musste im vorerst letzten Duell der Trainergiganten gegen Pep Guardiola zehn Spieler vorgeben. In der Abwehr fehlten außer Tormann Alisson Becker noch Trent Alexander Arnold, Ibrahima Konate und Lengzeitausfall Joel Matip. In der Innenverteidigung begann neben Kapitän Virgil van Dijk der 21 jährige Jarell Quansah, links verteidigte der 20 jährige Nordire Conor Bradley. Da gab es Abstimmunsprobleme. Wie bei einem Eckball von Kevin de Bruyne. John Stones stand völlig frei, erzielte mühelos die Führung. Als nach 84 Sekunden der zweiten Hälfte City-Tormann Ederson Darwin Nunez abräumte (Bild), verwandelte Weltmeister Alexis McAllister den Elfmeter. Ederson verletzte sich, musste durch den Deutschen Stefan Ortega ersetzt werden. Nach 69 Minuten wechselte  Guardiola de Bruyne aus, weshalb sich der Belgier heftig beschwerte. Es folgten auf der Spielerbank lange Diskussionen zwischen ihm und Guardiola. Am Ende hätte City gewinnen können: Liverpools Tormann Caoimhin Kelleher faustete eine Flanke auf den Kopf von Phil Foden, der Ball ging an die Latte. Wenig später traf City-Joker Jeremy Doku die Stange.

In der deutschen Bundesliga kam Tabellenführer Leverkusen  locker zum 2:0 (1:0) gegen Wolfsburg,  zum 21. Sieg in dieser Saison. Das bedeutet Klubrekord. Der Zehnpunktvorsprung auf Bayern München blieb bestehen. Nächste Runde gastiert Leverkusen in Freiburg. Die Mannschaft von Österreicher Teamstürmer Michael Gregoritsch feierte Sonntag nach sechs sieglosen Runden in Bochum mit 2:1 (1:0) den ersten Sieg, an dem der Grazer großen Anteil hatte: Die Führung vor der Pause bereitete er per Kopf vor, das 2:0 nach 53 Minuten köpfte er selbst. Sein zehntes Tor in seinem 32. Pflichtspiel in dieser Saison. Die von Schiedsrichter Marcus Fritz etwas benachteiligten Bochumer kamen nach einem Eckball von Gregoritsch-Landsmann Kevin Stöger nur zum Anschlusstor.

In Frankreich half ein Österreicher seinen Landsleuten: Kevin Danso durch seine starke Leistung als Abwehrchef beim 1:0 (0.0)-Heimsieg mit  Lens gegen Brest seinen Landsleuten Adi Hütter, Christian Peintinger und  Klaus Schmidt auf der Trainerbank des AS Monaco. Durch den 1:0 (0:0)-Auswärtssieg in Strassbourg liegt der Dritte Monaco nur noch einen Punkt hinter dem Zweiten Brest. Hütter wechselte mit dem 19 jährigen Eliesse Ben Seghir, der nach 59 Minuten den Ex-Salzburger Takumi Minamino ersetzte, den Schützen des Goldtors ein. Ein glückliches Händchen.

Foto: Jon Super/dpa.

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