Fußball

Nach Marsch drehte sich Mönchengladbachs Boss Eberl nicht um

Red Bull Salzburgs Sportchef Christoph Freund geht derzeit davon aus, dass Jesse Marsch auch nächste Saison der Trainer von Österreichs Meister sein wird. Damit wäre er Salzburgs Rekordtrainer seit dem Einstieg von Red Bull. Der Auftritt von Borussia Mönchengladbachs Sportvorstand Max Eberl am Samstag im ZDF-Sportstudio zu mitternächtlicher Stunde bestätigte Freunds Prognose. Beim Hauptthema, wer in der kommenden Saison Mönchengladbach trainieren wird, zeigte Moderator Jochen Breyer auf eine Grafik mit fünf Kandidaten. Unter ihnen Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner und Marsch. Glasner hatte sich schon zuvor aus dem Rennen genommen, indem er versicherte, nicht mit Mönchengladbach gesprochen zu haben, nicht kontaktiert worden zu sein. Auf die Frage von Breyer nach seiner Einschätzung der Kandidaten, drehte sich Eberl nicht einmal um. Lächelte  den Moderator nur an, sagte ihm: „Ich schaue gar nicht drauf, weil ich nichts dazu sagen werde“. Auch nicht zu Marsch, den „Bild“ als Favoriten führt. Gemeinsam mit Gerard Seoane vom Schweizer Meister Young Boys Bern.

Nach sechs Pleiten in Folge machte Eberl weiterhin Marco Rose die Mauer, bekräftigte, mit ihm die Saison beenden zu wollen, obwohl es seit der Bekanntgabe seines Abgangs zu Borussia Dortmund nichts mehr klappt, obwohl Mönchengladbach zur Zeit nur Zehnter ist. Keine Chance mehr hat, wie letzte Saison die Champions League-Qualifikation zu schaffen, auch schon  sieben Punkte Rückstand auf die Europa League-Plätze hat. Eberl nannte als noch realistisches Ziel Platz sieben, auf dem derzeit Union Berlin liegt. Dazu müssten fünf Punkte Rückstand aufgeholt werden. Wenn Borussia Dortmund oder RB Leipzig Pokalsieger werden, reicht Platz sieben zur neuen Conference League, von vielen auch Schott-Liga genannt. Mönchengladbach muss kleinere Brötchen backen.

An ein Wunder von Budapest, Dienstag in der Puskas-Arena das  0:2 im Achtelfinale der Königsklasse gegen Englands überlegenen Tabellenführer Manchester City noch umzudrehen, glaubt keiner. Auch wenn Rose, den manche Fanklubs ebenso schon weg haben wollen wie manche Medien, behauptet: „Wir fliegen dorthin, um ein Spiel zu gewinnen“. Das werden Stefan Lainer und vermutlich auch Valentino Lazaro versuchen. Live zu sehen bei Sky Austria. So wie Mittwoch Abend Bayerns Pflichtübung gegen Lazio nach dem 4:1 von Rom. David Alaba, der Samstag in Bremen wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte, trainierte Sonntag bereits eine Stunde mit den Reservisten, inklusive 80 Meter-Läufe. Daher wird er Mittwoch spielen. Bei Trainer Hansi Flick ist der Wiener trotz seines Abgangs im Juni gesetzt. Im TV wird  Alaba sogar im „Hollywood-Look“ zu sehen sein. Weil Sky zur Übertragung erstmals eine Hollywood-Kamera einsetzt.

Foto: ZDF.

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