Fußball

Neues über Kampf um Demir aus Dortmund! Pichler fünf Spiele gesperrt

Wieder neue Spekulationen um Rapids Toptalent Yusuf Demir. Diesmal aus dem deutschen Kohlenpott. Auch Borussia Dortmund, Viertelfinalist in der Champions League, aktuell Fünfter in der Bundesliga, soll hinter dem 17 jährigen her sein. Dortmund ist dafür bekannt, hochtalentierte 17 jährige zum Teil um mehr viel Geld zu holen. Das war beim Engländer Jadon Sancho so, als er 2017 von Manchester City um 7,8  Millionen Euro kam, noch extremer letztes Jahr bei dessen Landsmann Jude Bellingham, für den Zweitligist Birmingham sogar 23 (!) Millionen kassierte. Nur der Amerikaner Giovanni Reyna kam ohne Ablöse. Als Rivalen der Borussia  im Buhlen um Demir (Bild oben) werden der FC Barcelona, Manchester City, Manchester United, Juventus Turin und Ajax Amsterdam genannt. Wenn man das alles liest, fällt es noch schwerer zu verstehen, dass es für Demir so selten einen Platz in der grün-weißen Startelf gibt. Andererseits haben wahrscheinlich auch diejenigen, zu denen Andi Herzog zählt, recht, die glauben, der Wechsel zu einem internationalen Spitzenklub wie Barcelona, Manchester oder Dortmund, käme für Demir zu früh. Rapid könnte das Einsteigen von Dortmund in den Kampf um Demir aus finanziellen Gründen nur recht sein.

Für Rapids Erzrivalen Austria gab es Montag hingegen die nächste schlechte Nachricht: Benedikt Pichler wurde für sein Rot-Foul an Sturms Verteidiger Sandro Ingolitsch vom Strafsenat der Bundesliga wegen rohen Spiels für fünf Partien gesperrt, versäumt also praktisch die halbe Qualifikationsrunde. Absichtlich war der Tritt des Salzburgers mit offener Sohle gegen das Knie von Ingolitsch sicher nicht. Pichler entschuldigte sich nach dem Spiel auch sofort in Sturms Kabine bei dem mit ihm befreundeten Ingolitsch, später noch via Instagram. Es war die erste rote Karte in Pichlers Karriere, der zuvor in 20 Spielen nicht eine gelbe bekam.  Aber die Folgen der unbedachten Aktion waren für den verheerend; Vorderes Kreuzband, Innenband und Meniskus gerissen. Dienstag wird Ingolitsch operiert, nach Prognose der Ärzte dieses Jahr nicht mehr spielen. Neun Monate Pause sind ein Schock. Auch von der  Austria gab es eine offizielle Entschuldigung bei Ingolitsch.

Nicht zum erwarteten Trainerwechsel kam es beim Vorletzten Ried. Miron Muslic darf trotz nur drei Punkten aus neun sieglosen Spielen mit nur drei erzielten Toren bleiben, bekommt aber einen neuen Assistenten. Der in Ried schon unter Muslic-Vorgänger Gerald Baumgartner diese Funktion hatte. Aber nach dem Aufstieg kam es zu gröberen Differenzen zwischen Ex-Rapidler Andreas Heraf und Baumgartner, bei denen Co-Trainer Heraf den kürzeren zog.  Nach neun Monaten kehrt er zurück, soll für neue Impulse sorgen, weil er Klub und Spieler kennt. Welchen Reim soll man sich darauf machen?

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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