Fußball

Nur Rose steht im Fokus: So unangenehm war es für ihn in Salzburg nie

Schlager im Viertelfinale des deutschen Pokals am Dienstag Abend zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund. Live zu sehen nicht nur bei Sky, sondern auch bei Servus TV. Und dabei ist das Duell der Ex-Salzburger Stefan Lainer und Erling Haaland (Bild oben) nicht das große Thema. Es steht nur eine Person im Fokus. Ganz egal, ob er das will oder nicht: Mönchengladbachs Trainer Marco Rose. So ein unangenehmes Match für ihn, wahrscheinlich das heikelste in seiner bisherigen Trainerkarriere, gab es in seinen zwei Jahren  bei Red Bull Salzburg nicht. Seit Rose bekannt gab, im Sommer die Ausstiegsoption bei Mönchengladbach zu ziehen und nach Dortmund zu wechseln, verlor Gladbach nur noch. In der Bundesliga daheim 1:2 gegen Mainz und 2:3 in Leipzig nach 2:0-Führung, dazwischen 0:2 in der Champions League gegen Englands Tabellenführer Manchester City in Budapest. Insgesamt fünf Spiele hintereinander feierte Gladbach keinen Sieg. Passierte Rose in Salzburg auch nicht: „Ich brauche jedes Korn an Energie, um die Situation zu meistern“, gab er am Montag zu.

Und behauptete, nicht mehr unter Druck zu stehen als in jedem anderen Spiel: „Alles andere wird von außen aufgebaut!“ In den letzten Tagen stand in den Medien zu lesen, wie die Verhandlungen über seinen Berater Andreas Sadlo von der Agentur Arena 11 liefen, wie viel er bei seinem Dreijahresvertrag in Dortmund verdienen wird, dass Haaland an seinen künftigen Trainer nicht die besten Erinnerungen hat, weil er im Frühjahr 2019 bei ihm in Salzburg nur zu fünf Einsätzen gekommen war.  Nicht gerade  angenehme Begleitmusik.  Es würde die Situation beruhigen, sollte Mönchengladbach wie im Jänner in der Bundesliga Dortmund wieder besiegen. Damals gelang ein 4:2. Aber inzwischen scheint Dortmund mit seinem neuen Trainer Edin Terzic, der nächste Saison Roses Assistent sein wird, etwas gefestigter zu sein als damals, kurz nach der Entlassung von Lucien Favre.

Mut hat Rose jedenfalls. Die Rotation, die schon für einige Aufregung sorgte, behält er bei. Sechs Neue gegenüber dem 2:3 in Leipzig kann er sich vorstellen, um eine Mannschaft zuhaben, die viel laufen und arbeiten kann, wenn nötig auch über 120 Minuten. Lainer, der letzten Samstag wegen Oberschenkelproblemen pausierte, kommt sicher hinein. Und Tobias Sippel statt Stammkeeper Yann Sommer. Weil Sippel seit Saisonbeginn als Tormann für den Pokal gesetzt ist und Rose nicht einsieht, warum er dies im Viertelfinale wegen der brisanten Situation ändern soll. Die Spekulationen  um seinen Nachfolger in Mönchengladbach gehen weiter, ein Österreicher wird´s nicht. Adi Hütter nahm sich Sonntag  bei „Sky 90“ aus dem Rennen, bekräftigte, bei Eintracht Frankfurt zu bleiben. Bei Sportvorstand Fredy Bobic ist das nicht so sicher. Er soll laut „Sky“ bereits beim Aufsichtsrat deponiert haben, Frankfurt im Sommer zu verlassen. Das wird Hütter gar nicht gefallen.

Auch der zweite Pokalschlager geht Mittwoch mit österreichischer Beteiligung in Szene, obwohl bei RB Leipzig Kapitän Marcel Sabitzer wegen einer Wadenverletzung fehlen dürfte.  Xaver Schlager kriegt bei Wolfsburg, der Mannschaft der Stunde, von seinem Landsmann auf der Trainerbank, Oliver Glasner, sicher keine Pause. Abgesagt musste das Duell zwischen Jahn Regensburg und Werder Bremen werden, da über den Zweitligisten wegen mehrerer Corona-Fälle die Mannschaftsquarantäne verhängt wurde.  In der Bundesliga gab einen Tag nach der Rauswurforgie  bei Schalke Montag der nächsten Trainerwechsel:  Arminia Bielefeld, derzeit am Relegationsplatz, trennte sich von Aufstiegstrainer Uwe Neuhaus. Der neue Mann für die Österreicher Manuel Prietl und Christian Gebauer soll Frank Kramer, bis 2020 Leiter der Salzburger Nachwuchsakademie, sein.

Foto: Servus TV.

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