Fußball

Schlager, Alaba, Sabitzer oder Glasner: Wer hat schwersten Gegner? Real Madrid verlor Platz eins

Welcher Österreicher hat im Achtelfinale der Champions League das schwerste Los? Auf Xaver Schlager und RB Leipzig wartet Manchester City mit seinem ehemaligen Mitspieler aus Salzburg-Zeiten, Erling Haaland. Auf Titelverteidiger David Alaba mit Titelverteidiger Real Madrid mit dem FC Liverpool die Neuauflage des Endspiel der letzten Saison, das Real in Paris durch ein Tor des Brasilianers Vinicius Junior 1:0 gewann. Auf Marcel Sabitzer mit Bayern München Paris St. Germain mit den Topstars Lionel Messi. Neymar und Kylian Mbappe, auf Oliver Glasner mit Eintracht Frankfurt Italiens Ausnahmemannschaft Napoli, derzeit mit sechs Punkten Vorsprung auf Milan Tabellenführer.

Napoli gewann in seiner Gruppe mit Liverpool, Ajax Amsterdam und den Glasgow Rangers fünf der sechs Spiele, bezwang Liverpool im Stadio Diego Maradona 4:1, verlor an der Anfield Road durch zwei Tore im Finish 0:2. Der Höhenflug kam etwas unerwartet, weil Präsident Aurelio de Laurentiis im letzten Sommer eine Gehaltsobergrenze von 3,5 Millionen Euro pro Jahr verfügte. Daraufhin sagte einige Stars Arrividerci. Etwa Kapitän Lorenzo Insigne, der beim FC Toronto in Kanada neun Millionen pro Saison verdient. Oder Abwehrchef Kalidou Koulibaly (Chelsea), Rekordtorjäger Dries Maertens, der zu Galatasaray nach Istanbul wechselte und Mittelfeld-Regisseur Fabian, der bei Paris St. Germain anheuerte. Ein komplettes Rückgrat ging verloren, die Fans tobten über den Päsidenten und sind jezt begeistert. Über Torjäger Vitor Omishen, der die Torschützenliste der Srie A vor Marko Arnautovic anführt, 2020 für 75 Millionen Euro Ablöse von Lille geholt wurde. Über den südkoreanischen Abwehrhünen Min-Jae Kim, für den 18Millionen Euro an Fenerbahce Istanbul überwiesen wurden.  „Nur“ zehn Millionen kostete der Georgier Khvicha Kvaratskhelia, der aus seiner Heimat von Georgien kam. Er ist der Liebling der Tifosi, sie nennen ihn schon Kvaradona, in Erinnerung an ihr großes Idol Maradona. Trotz allem sagte Glasner: „Wir wollen aufsteigen. Napoli wird nicht happy sein, uns als Gegner bekommen zu haben!“ Ansonst dachte er vorrangig an das Mittwoch-Spiel gegen Hoffenheim.

Als Bayern München 2020 im Finale Paris St. Germain in Lissabon 1:0 bezwang, spielte Marcel Sabitzer noch bei RB Leipzig, war Alaba Bayerns Abwehrchef. Auch als Bayern im Frühjahr 2021 im Viertelfinale an Frankeichs Meister scheiterte, weil nach dem 2:3 von München mit drei Mbappe-Toren ein 1:0 in Paris nicht reichte. Sabitzer hat aus Leipzig-Zeiten auch seine Erfahrungen mit den Topstars von Paris: 2020 beim Finalturnier von Lissabon im Semifinale 0:3 verloren, im Herbst danach in den Gruppenspielen daheim 2:1 gewonnen, auswärts 0:1 verloren. Jetzt kann er sich mit Bayern „revanchieren“.

Alabas Duelle im Real-Dress mit englischen Mannschaften waren bisher eine Erfolgsstory: Am Weg zum Finalsieg gegen Liverpool zuvor im Viertelfinale Chelsea eliminiert, im Semifinale Manchester City.  Geht diese Serie weiter? Elf Stunden nach der Auslosung gab es für Alaba und Real in der La Liga einen unerwarteten Tiefschlag: Die erste Saison-Niederlage mit dem 2:3 (2:2) beim Madrider Vororteklub Rayo Vallecano. In der Meisterschaft kassiert Real diese Saison erstmals drei Treffer so wie eineinhalb Wochen davor in der Champions League bei RB Leipzig. Damit verlor Real Madrid Platz eins, hat als Zweiter zwei Punkte Rückstand auf den neuen Tabellenführer FC Barcelona. Bei Liverpool gibt´s Gerüchte von einem Besitzerwechsel. Die amerikanische Fenway Sports Group soll laut englischen Boulevardblättern zum Verkauf bereit sein.

Für Xaver Schlager werden die Siele gegen Manchester City sozusagen Neuland. Erstmals in der Champions League gegen eine englische Mannschaft. Die Partien gegen Celtic Glasgow waren sozusagen ein kleiner Vorgeschmack. Mit Haaland spielte Glasner im Frühjahr 2019 bei Salzburg. Damals war er gesetzt, kam der Norweger noch kaum zu Einsätzen beim jetzigen Leipzig-Trainer Marco Rose. Haalands Fortschritte merkten Schlager und Rose bereits, als sie mit Wolfsburg und Mönchengladbach auf Dortmund-Torjäger Haaland trafen. Jetzt ist er noch besser: 18 Tore in 12 Premier League-Spielen mit Manchester City, in der Champions League fünf Tore in vier Partien.

Foto: UEFA.

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