Fußball

Sieben Tore in elf Spielen sind die Vorgabe für Arnautovic

Wenn die Champions League spielt, gilt  der Mittwoch Abend  normal als von der UEFA gesperrter Termin. Da darf niemand anderer spielen.  Aber England ist anders: Zur gleichen Zeit, wie Mittwoch in Barcelona und  Dortmund um den Aufstieg  ins Viertelfinale gekämpft wird, gastiert Marko Arnautovic mit Stoke bei Pep Guardiola und Manchester City. Wobei man annehmen kann, das im Ettihad-Stadion nicht viele der 55 097 Plätze frei bleiben werden. Gelingt  Arnautovic gegen die Startruppe wieder ein Doppelpack wie in der letzten  Saison? Die erste Begegnung mit Guardiola in der Premier League endete im August für Arnautovic mit einer 1:4-Heimklatsche.

Seine Gala  am vergangenen Samstag brachte ihm  Schlagzeilen, Lob  und leisen Tadel. Sein Trainer Mark Hughes, der ihn einen Monat nach Amstantritt im August 2013 von Werder Bremen  nach Stoke geholt hatte, verband die zwei Tore zum 2:0 gegen Middlesbrough, seine Saisontreffer vier und fünf,  mit der Aufforderung an seinen Star, öfters zu treffen. Der Waliser, früher selbst Goalgetter  in Diensten von Manchester United, Barcelona und Bayern München, vermisst  bei seinem besten Torschützen der letzten Saison die richtige Gier, zu treffen. Mitunter gebe sich Arnautovic auch mit Assists zufrieden, konstatierte der 53jährige Hughes, was er  nicht ganz verstehen kann. Daher versuchte er  seine Nummer zehn  auch durch den  Vergleich mit Zlatan Ibrahimovic zu reizen. Dem es auch noch mit 35 offensichtlich mehr Spass mache zu treffen als dem sieben Jahre jüngeren Arnautovic. Von dem  will er sehen, dass er seine elf Tore aus der letzten Saison um eines übertrifft. Ibrahimovic hält derzeit bei 15 Toren. Damit ist der Schwede zwar der beste Stürmer von Manchester United, aber „nur“ Fünfter der Schützenliste hinter Harry Kane (Tottenham/19), Evertons Belgier Romelo Lukaku (18) sowie Chelseas Spanier Diego Costa und Arsenals Chilenen Alexis Sanchez (je 17).

Sieben Tore in elf Spielen sind damit die Vorgabe des Trainers für den Fixstarter in Österreichs Team, dem er zugestand, sich in seinen dreieinhalb Jahren bei  Stoke gut entwickelt, einen Reifeprozess durchgemacht zu haben: „Zu seinem Vorteil. Er ist ruhiger geworden,  ein wahrer Leader in unserer Mannschaft.“ Die ist seit dem Arnautovic-Kauf auf Platz neun abonniert zu sein scheint: In allen Saisonen mit ihm Neunter, jetzt wieder. Unter den Top Ten zu sein,  bedeutet für einen Klub wie Stoke aber schon  einen Erfolg.

Arnautovic bringen die Diskussionen um seine Torquote jedenfalls nicht ins Grübeln: „Ich will immer der Mannschaft helfen. Ob mit Toren und Assists ist im Endeffekt doch egal.“ Heute muss er im Vergleich mit Offensivkrachern wie Sergio Aguero, Leroy Sane, Raheem Sterling oder Kevin de Bruyne bestehen. Manchester  City ist derzeit Dritter mit elf Punkten Rückstand auf Chelsea. Für den Tabellenführer gab es Montag einen doppelten Grund zum Jubeln: Grünes Licht für den Neubau  der Stamford Bridge, ein Prachtstadion für 60.000 Zuschauer ist geplant. Während der Bauzeit übersiedelt Chelsea mit den Heimspielen nach Wembley. Und als Draufgabe gelang auswärts im Londner Derby das 2:1 bei West Ham.

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