Fußball

Warum sich Sturm Graz für Spielerentwickler Ilzer entschied

Mittwoch Abend in Hartberg noch Austria-Trainer, nicht einmal 48 Stunden später als steirische Lösung und Hoffnung bei Sturm Graz präsentiert. Das ist die Verwandlung von Christian Ilzer (Bild oben), für die Donnerstag Abend ein langes Gespräch mit Sportchef Andreas Schicker verantwortlich gewesen sein soll. Bei dem beide entdeckten, die gleiche Fußballphilosophie zu haben. Nach dem sich Ilzer voll mit dem Projekt Neubeginn bei Sturm identifizieren konnte. Offenbar besser als mit den Vorstellungen der Austria, mehr aus den Spielern herauszuholen, nächste Saison anders und dominanter aufzutreten.

Wer vermutet, dass es schon vor dem Gespräch am Donnerstag Abend Kontakte zwischen Schicker und llzer gegeben haben muss, obwohl es für Austria noch um einen Europacupplatz ging, der könnte nicht ganz falsch liegen. Ebenso mit der Einschätzung, dass den Sturm-Fans eine andere steirische Lösung, nämlich die Rückkehr Markus Schopp lieber gewesen wäre. Aber als dessen Tendenzen, in Hartberg die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, eine dritte Saison zu bleiben, deutlich erkennbar wurden, entschied sich Sturm rasch anders. Schicker ist felsenfest davon überzeugt, damit den richtigen Schritt gesetzt zu haben: „In Christian Ilzer brennt noch das Feuer wie bei seiner erfolgreichen Arbeit bei Hartberg und Wolfsberg!“ Was danach in Wien bei Austria passierte, bezeichnete Schicker als lehrreiches Jahr für Ilzer, das ihn als Trainer und Mensch sicher weiter geformt habe: „Er kann Spieler entwickeln. Das bewies er in Hartberg und Wolfsberg. Damit passt er  genau zu unserem neuen, eingeschlagenen Weg!“

Dessen Devise Geschlossenheit, harte Arbeit und Geduld heißt. Sturm-Präsident Christian Jauk hatte ja vor Ilzers Bestellung, gleich nach der internen Klausur, die auf die schwache Meisterrunde gefolgt war, erklärt, man werde nicht mehr den Fehler begehen, kurzfristige Erfolge anzustreben. Fragt sich, wie lange die Sturm-Fans sich damit identifizieren können. Ilzer erhielt wie vor einem Jahr bei der Austria einen Dreijahresvertrag. Ob er den in Graz bis 2023 erfüllen wird? Mit ihm kamen von der Austria seine Assistenten Uwe Hölzl und Dominik Deutschl. Somit hat Sturm ein steirisches Trainertrio,.

Foto: FK Austria/Agentur Zolles.

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