Fußball

4,5 Millionen nach Kreuzbandriss: Salzburg muss von Solet überzeugt sein

Mit jedem Neueinkauf von Doublegewinner Red Bull Salzburg steigt das Alter um jeweils zwei Jahre. Den Anfang machte Montag die Schweizer Stürmerhoffnung Federico Crescenti an seinem 16.Geburtstag, Mittwoch folgte der 18jährige Mittelfeldspieler Okikola Tijani, der Kapitän von Nigerias U 17-Team, Freitag der 20 jährige Innenverteidiger Oumar Solet (Bild oben). Der Franzose von Olympique Lyon ist der einzige des Trios, der schon in der Vorbereitung für die kommende Saison ein Thema für Trainer Jesse Marsch sein wird. Salzburgs Sportchef Christoph Freund muss sehr von Solet überzeugt sein, denn sonst wäre ihm der 1,92 Meter große Rechtsfuß nicht 4,5 Millionen Euro Ablöse wert gewesen. Mit Bonizahlungen für die Anzahl seiner Einsätze und Beteiligung an Salzburgs Erfolgen, vor allem in der Champions League, könnten es sogar insgesamt acht Millionen werden. Das steht zumindest auf der Website des siebenfachen französischen Meisters.

Solet zählte bei Lyon zu den Nachwuchshoffnungen, die von der U 17 bis zur U 20 in allen französischen Nachwuchs-Nationaltams bei insgesamt 22 Partien zum Einsatz gekommen war. In der Ligue 1 reichte es diese Saison nur zu einem Einsatz. Am 13. September letzten Jahres wurde er nach 82 Minuten in Amiens für den Brasilianer Marcelo eingetauscht, in der 90. glich Amiens zum 2:2  aus. Danach kam nichts mehr. Nach dem Trainerwechsel im Herbst vom Brasilianer Sylvinho zum Franzosen Rudi Garcia spielte Solet gar keine Rolle mehr, schacfte meist nicht mehr den Sprung in den Kader. Und trotzdem zahlte  Salzburg 4,5 Millionen, nahm ihn gleich für fünf Jahre bis 2025 unter  Vertrag: „Wir haben ihn schon längere beobachtet, sind von seinem Können überzeugt“, bekräftigte Freund.

Wie hoch die Wertschätzung ist, zeigt die Tatsache, dass auch eine Kreuzbandoperation, der sich Solet erst vor sechs Minuten im Jänner unterziehen musste, kein Hindernis für den Transfer war Obwohl Solet jetzt nach dem  28jährigen Andre Ramalho und dem um sechs Jahre jüngeren Jerome Onguene der dritte Rechtsfuß unter dem Innenverteidigern ist. Und auch der jüngste vor Linksfuß Max Wöber (22). Könnte sein, das beide als Duo der Zukunft eingeplant sind. Freund: „Wir haben Solet eingehendst medizinisch untersucht, er hat die Operation gut überstanden, bei Lyon schon wieder trainiert, wird bald Vollgas geben!“ Mit Einköufen aus Frankreich machte Salzburg nicht nur sportliche gtue Erfahrugnen, sondeern noch bessere Millionen-Geschäfte. Man denke nur an Sadio Mane, Naby Keita oder Dayot Upamecano. Auch Antoine Bernede war auf einem sehr guten Weg, ehe ihn lezten herbst ein Schienbeinbruch stoppte..

Foto: Red Bull Salzburg.

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