Fußball

Was macht eigentlich Willi Ruttensteiner? „Es geht nicht schlecht!“

Am 10. Oktober 2017 hatte nach 16 Jahren seine Ära als ÖFB-Sportdirektor geendet. Präsident Leo Windtner ließ Willi Ruttensteiner wie eine heiße Kartoffel fallen, um nicht selbst in noch größere Schwierigkeiten zu kommen. Was macht der 55jährige eigentlich fünf Monate später? „Es geht nicht schlecht, alles im Laufen“, behauptet er auf Anfrage. Bis 1. Mai muss er noch bei ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold nachfragen, ob er dies oder das tun darf. Erst dann endet die Kündigungszeit, ist er frei. Die Zukunft ist klar abgesteckt: Ein Vertrag ab Mai mit dem Weltverband FIFA als Konsulent, der weltweit eingesetzt wird. Zu Vorträgen, Trainerausbildung usw. Die Chefs, die über die Einsätze entscheiden, haben sehr bekannte Namen: Der ehemalige holländische Weltklassetorjäger Marco van Basten und Zvonimir Bobam der ehemalige kroatische Star beim AC Milan. 

Eben erst kam Ruttensteiner aus China zurück. Neuhold hatte nichts dagegen, dass er  auf Einladung des chinesischen Verbands über Talenteförderung referierte. Auch nicht, dass er zuvor beim Kongress des türkischen Trainerverbands vor 4000 Zuhörern über die Entwicklung des Spiels einen Vortrag hielt, beim FIFA-Kongress in Doha war Und demnächst für den Weltverband nach Südafrika und Trinidad Tobago unterwegs sein wird. In Peking schaute Ruttensteiner am Trainingsgelände von Beijing Guaon vorbei. Beim ehemaligen Salzburger Meistertrainer Roger Schmidt, der auch Österreichs Ex-Teamspieler Richard Kitzbichler als Videoanalysten von Salzburg  in die chinesische Hauptstadt holte, und beim frpheren Salzburger Kapitän und Torjäger Jonathan Soriano. Schmidt gewann Sonntag bei Jiangsu Suning das Trainerduell gegen den berühmten Fabio Capello 2:1, obwohl er auf Soriano wegen Knieproblemen verzichten musste.

Mittwoch ist Ruttensteiner für die UEFA im Einsatz. Der Chef der technischen Kommission, Ioan Lupescu, dessen Vater Nicolae von 1971 bis 1977 bei Admira/Wacker gespielt hatte, schickte ihn nach Istanbul zum Champions League-Spiel der Bayern gegen Besiktas. Auch bei Bayerns 5:0 in München sass Ruttensteiner im Auftrag von Lupescu auf der Tribüne. Auf Grund der Beobachter-Berichte gibt es genaue Video-Analysen über die Königsklasse. Ab 1. Mai könnte Ruttensteiner auch frei von der Leber weg über sein Ende im ÖFB reden. Wird er es tun? Die Einladung von Servus-TV zum „Talk im Hangar 7“ hat er bereits seit längerem. Möglich, oder sogar wahrscheinlich, dass der Oberösterreicher sie annehmen wird. Aber zugleich sagt er: „Groß nachtreten ist nicht mein Stil!“ Aber einiges liegt ihm schon auf der Zunge.

 

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