Fußball

Wie schafft die neue Zweite Liga 16 Klubs?

Bis zum 30. April hat der Senat fünf der Bundesliga unter seinem Vorsitzenden Thomas Hofer-Zeni und mit Rudolf Novotny als Vertreter der Spielergewerkschaft Zeit, sich mit dem 16 Anträgen zur Lizenz  für die neue Zwölferliga und dazu mit 16 zur Zulassung für die neue Zweite Liga mit 16 Klubs zu beschäftigen und die Urteile zu fällen. Also 32 Vereine für 28 Plätze,. Die große Frage,die sich stellt: Kommt wirklich eine Zweite Liga mit 16 Vereinen zu  Stande? Wenn´s gelingt, dann nur, wenn die ursprünglichen Pläne  verändert werden. Nämlich, dass aus jeder der drei Regionalligen nur drei Vereine aufsteigen dürfen. Das war ein Anliegen der Landesverbände, für das auch Ligavorstand Christian Ebenbauer Verständnis zeigte, weil es darum ging, die Regionalliga auch in Zukunft als lebensfähig zu erhalten.

Um die Lizenz für die Bundesliga bewarben sich außer den aktuellen zehn Klubs noch sechs aus der derzeitigen Ersten Liga: Tabellenführer Wacker Innsbruck, der Zweite Wr.Neustadt, der Vierte Ried, der Fünfte Hartberg, der Sechste Austria Lustenau und sogar sehr mutig der Achte  Kapfenberg. Die Lizenz bekommen deutet gleichzeitig auch für die neue Zweite Liga zugelassen zu sein, Um die Zulassung zur geplanten neuen Sechzehnerliga reichten noch Liefering, Wattens, der Floridsdorfer AC und Wattens Unterlagen ein. Dazu Austria, Rapid, Sturm Graz und Wacker Innsbruck für ihre Amateurmannschaften, die in den Regionalliga Ost, Mitte und West spielen. Wer will aus den Regionalliga hinauf?

Aus dem Osten Tabellenführer Horn mit Ex-Rapidler Carsten Jancker als Trainer, dessen 26jähriger slowakischer Torjäger Matus Paukner nach 18 Toren in 20 Pflichtspielen  schon bei Bundesligisten am Zettel steht, der Dritte Amstetten mit seinem schmucken Stadion und Karabakh, derzeit auf Rang sieben. Die Finanzierung wäre dank Sponsoren aus Aserbaidschan nicht das Problem, gespielt würde in Schwechat.-Rannersdorf werden. Dazu noch die Amateure von Austria (derzeit Vierter) und Rapid (Sechster),wobei Rapid mit dem Spielort noch Sorgen hat. Der Trainingsplatz beim Allianz-Stadion müsste dafür entscheidend adaptiert werde.  Kein Interesse den der Zweiten Liga besteht beim Zweiten Ebreichsdorf.

Aus der Regionalliga Mitte wollen Tabellenführer Lafnitz, die Sturm-Amateure (Platz drei), Vorwärts Steyr (Platz vier), die Juniors OÖ, (Platz fünf),  praktisch die LASK-Amateure, die aber wie Liefering bei Red Bull Salzburg als eigenständiger Verein gelten, Austria Klagenfurt (Rang sieben) und der SV Allerheiligen aus der Steiermark (Rang acht) hinauf.

Aus der Regionalliga West aber nur Wacker Innsbrucks Amateure, die noch dazu nur Nunter sind. Die ersten sechs, Anif, Grödig, die Altach-Amateure, Schwaz, Wals-Grünau und der FC Dornbirn, bleiben lieber in der Regionalliga als die Auflagen für den Aufstieg zu erfüllen, damit ein finanzielles Risiko einzugehen.

Bliebt es bei den ausgehandelten Absprachen zwischen Fußballbund und Liga mit nur drei Aufsteigern pro Regionalliga und dazu nur drei Amateurmannschaften au der Bundesliga, dann käme an derzeit nur 14 Vereine. So zu starten wäre eigentlich blamabel. ÖFB-Präsident Leo Windtner signalisierte schon letzten Freitag Verhandlungsbereitschaft. Das würde bedeuten, entweder aus dem Osten und der Mitte mehr Aufsteiger oder vier Amateurmannschaften. Auch wenn man irgendwie nach Kampf die Sechzehnerliga zu Stande bringt, nährt das ganze Szenario die Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Reform, bestätigt hingegen diejenigen, die einen Schuss ins eigene Knie befürchten. Noch dazu fehlt ja für diese Liga bisher ein Generalsponsor und dazu ein TV-Partner, über den derzeit verhandelt wird.

Mit der letzten Runde der Zehnerliga gibt´s auch noch ein kleines Problem: Da hat die Austria gegen Meister Red Bull Salzburg keine Heimstätte zur Verfügung, da am 27. Mai rund um das Prateroval der Frauenlauf stattfindet, Ausweichen nach St.Pölten wie letzen August in der Qualifikation zur Champions League gegen Osijek geht auch nicht, da das dortige Stadion belegt ist. Jetzt gibt´s Überlegungen mit Wr.Neustadt oder Linz.  Vor einer ähnlichen Problematik wie die Austria steht der ÖFB mit dem Länderspiel gegen WM-Teilnehmer Schweden am 6. September: An diesem Donnerstag  steigt vor dem Happel-Stadion der Business-Run. Also das dritte Länderspiel für Klagenfurt in diesem Jahr?

Foto: © ÖFB.

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