Fußball

Chelsea machte für Werner über 100 Millionen locker! Krach bei Hasenhüttl

In Englands Premier League rollt seit Mittwoch Abend wieder der Ball. Manchester City sorgte mit dem 3:0 im Nachtragsspiel gegen Arsenal dafür, das Jürgen Klopps FC Liverpool „nur“noch 22 Punkte Vorsprung hat, nicht schon Sonntag mit einem Auswärtssieg über Everton den ersten Titel seit 30 Jahren fixieren kann, sondern erst nächsten Mittwoch an der Anfield Road mit drei Punkten gegen Crystal Palace. Donnerstag lieferte die teuerste und stärkste Liga der Welt den schlagenden Beweis, dass alle Theorien vom Preisverfall und Zusammenbruch des Transfermarktes wegen Corona für sie keine Gültigkeit haben. Der erste dezente Hinweis kam von Southampton während der Pause mit einem Megavertrag für seinen österreichischen Trainer Ralph Hasenhüttl bis 2024, aber mit Chelsea setzte ein Spitzenklub noch einen drauf. Vorstandsboss Marina Granvoskaia, die Vertraute von Besitzer Roman Abramowitsch, verkündete stolz den Kauf von RB Leipzigs Torjäger Timo Werner, der in Hasenhüttls Leipziger Trainerära von 2016 bis 2018 groß herausgekommen war. Für den 24 jährigen, der in 157 Pflichtspielen für die roten Bullen 93 Tore erzielte, machte Abramowitsch 100 Millionen Euro locker. 53 Ablöse für Leipzig, den Rest für Werner, dem eine Ausstiegklausel den Wechsel ermöglichte: Vertrag bis 2025, Verdienst pro Saison mehr als zehn Millionen, womit er Chelseas neuer Topverdiener ist.

Bitter für Leipzigs Österreicher Marcel Sabitzer (im Bild oben mit Werner) und Konrad Laimer, mit Werner ihren besten und verläßlichsten Torjäger zu verlieren. Schon beim Finalturnier der Champions League im August in Lissabon werden Sabitzer und Laimer ohne Werner auskommen müssen. Sein Vertrag mit Leipzig endet mit 30. Juni, bereits im Juli wird der große Wunschspieler von Chelseas Trainer Frank Lampard in London beginnen. Um so schlechter für Leipzig, dass sein Nachfolger  in Lissabon noch nicht einsatzberechtigt sein wird. Als Kandidaten  nannte  „Bild“ Donnerstag Kosovos Teamstürmer Milot Rashica von Fast-Absteiger Werder Bremen und nochmals Red Bull Salzburgs Südkoreaner Hee Chan Hwang, auf dessen Abgang im Sommer Salzburg aber vorbereitet wäre. Er würde ein Jahr vor Vertragsende eine zweistellige Millionensumme bringen.

Das erste Spiel der letzten neun Runden der Premier League bestreitet Freitag Hasenhüttl mit Southampton beim Letzten Norwich mit seinem gefährlichen finnischen Torjäger Teemu Pukki an der Carrow Road. Zuvor gab´s noch intern Aufregung, bei der Hasenhüttl konsequent durchgriff:  Er setzte Kapitän Pierre-Emile Höjbjerg ab, weil der dänische Teamspieler mit Vergangenheit bei Bayern München auch ihm gegenüber Abwanderungstendenzen in Richtung Tottenham bestätigte. Wer sich nicht total mit Southampton identifiziert, kann bei Hasenhüttl nicht Kapitän sein. Der Nachfolger ist der Engländer James Ward-Prowse. Tottenham empfängt nach Norwich-Southampton an der White Hart Lane mit Manchester United den Ex-Klub seines Trainerstars Jose Mouriho. Beide Partien sind live bei Sky Austria zu sehen.

Foto: RB Leipzig.

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