Fußball

Das achte Zahavi-Tor reichte Israel nicht! Österreich winkt Platz zwei

Das achte Tor von China-Legionär Eran Zahavi in der  EM-Qualifikation reichte Israel gegen Nordmazedonien nicht zum angepeilten zweiten Heimsieg in fünf Spielen. Israel führte von der 55. bis zur 64.Minute, aber am Ede hieß es 1:1(0.0), was Sportchef Willi Ruttensteiner und Teamchef Andi Herzog gar nicht gefiel. Denn wenn Österreich Freitag Abend wie erwartet in Salzburg Lettland schlägt, hat Österreich Platz zwei erobert, ist Israel mit einem Punkt Rückstand auf Rot-Weiß-Rot Dritter.

Sieben Legionär und den vereinslosen Rechtsverteidiger Eli Dasa bot Herzog im 3-5-2-System auf: Im Tor Ofir Marciano von Hibernian Edinburgh, im Abwehrzentrum Habem Abd Ehamed von Celtic Glasgow und Omri Ben Harush von Lokeren, im Mittelfeld Kapitän Bibras Natcho von Partizan Belgrad und den schnellen Manor Solomon von Ukraine-Meister Schachtjor Donezk, als Spitzen Zahavi von Guangzhou R&F sowie Ex-Salzburg-Torjäger Munas Dabbur vom FC Sevilla. Nach der Pause tauschte er noch zwei aus Englands zweiter Liga, Biram Kayal und Tomar Hemed von Charlton ein, Hemed ersetzte nach 75 Minuten Dabbur.

Nur nach 55 Minuten klappte alles, wie es Herzig erhoffte, als Zahavi die Vorarbeit von Solomon zum Führungstor nützte. Neun Minuten später fiel aus einer Standardsituation der Ausgleich, was Herzog ziemlich ärgerte: Arijan Ademi, Mittelfeldspieler von Kroatiens Champions League-Teilnehmer Dinamo Zagreb, traf per Kopf. Und damit ließ Israel zwei Pute liegen, die sehr weh tun. Denn die Statistik zeigte nachher, wer die aktivere, spielbestimmende Mannschaft war: 63 Prozent Ballbesitz für Israel, nur 37 für Nordmazedeonien. Israel spielte 532 Passes, die Gäste nur 263. Das Schussverhältnis lautete 12:5. Aber nur vier Schüsse der Israel gingen auch aufs Tor, von Nordmazedonien drei. Als Realisten wussten Herzog und Ruttensteiner: Das ist ein Rückschlag, den man nur am Montag mit einem Sieg in Laibach gegen Slowenien weider gut machen kann.  Herzog: „Es war nicht das, was wir wollten. Aber wir bleiben im Rennen, geben das nicht auf.“

Foto: football.org..

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