Fußball

17 Spieler infiziert: Salzburg muss pausieren!

Drei der  acht Viertelfinalisten für die Champions League steht nach den Hinspielen des Achtelfinales wohl schon fest. Alle kommen aus der englischen Premier League: Manchester City und Liverpool haben nach dem 5:0 bei Sporting Lissabon und 2:0 bei Inter Mailand alle Trümpfe in der Hand, Titelverteidiger Chelsea besitzt durch den 2:0-Heimsieg gegen Lille eine sehr gute Ausgangsposition, Paris St. Germain nach dem 1:0-Heimsieg eine bessere als Real Madrid vor dem Duell im Bernabeu-Stadion.  Es spricht auch einiges für den Aufstieg von Ajax Amsterdam (2:2 bei Benfica Lissabon) und Juventus Turin (1:1 bei Villarreal). Alles offen scheint zwischen Manchester United und Atletico Madrid nachdem für die „Red Devils“ glücklichen 1:1 beim spanischen Meister. „Ronaldo hat de facto nicht stattgefunden“, urteilte Marc Janko im „Sky“-Studio, in dem Peter Stöger die Bereitschaft von United imponierte, für den Punkt zu kämpfen. Den der 19 jährige Schwede Anthony Elanga kurz nach seiner Einwechslung sicherte. Sein erster Treffer in der Champions League bei seinem zweiten Einsatz. Vor vier Monaten spielte Elange noch in der Youth League.

Bliebt noch das Duell zwischen Bayern München und dem FC Salzburg. Da haben sich die Chancen eine Woche nach dem 1:1 doch zu Gunsten des Favorits Bayern verschoben. Zwar dauert es noch bis zum 8. März, bis Salzburg in der Allianz Arena gastiert, aber derzeit ist Österreichs Meister zum Pausieren gezwungen. Weil sich der Mittwoch festgestellte Corona-Cluster weiter ausweitete, es zu viele Infizierte gibt: Donnerstag Abend betraf das 32 Personen, davon 17 Spieler. Eine bittere Bilanz für Sportchef Christoph Freund und Trainer Matthias Jaissle (Bild oben). Daher beantragten die Salzburger bei der Bundesliga, die Verschiebung des für Sonntag geplanten Spiels gegen den LASK in Pasching, was auch genehmigt wurde. Denn von den der Bundesliga gemeldeten 30 Akteuren stehen nicht mehr 14 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung.  Daher ist der Meister derzeit  nicht spielfähig.

Das Match gegen den LASK soll kommenden Mittwoch nachgeholt werden. Das an diesem Tag geplante Cupsemifinale beim Wolfsberger AC wurde um zwei Wochen auf 16. März verlegt. Acht Tage nach dem heißen Gang nach München. Zwischen LASK und Bayern soll Salzburg daheim gegen Altach spielen. „Man darf nicht vergessen, dass man während der Quarantäne auch nicht trainieren kann. Eine Infektion geht an keinem Spitzensportler spurlos vorbei“, bedauerte Ex-Salzburg-Torjäger Janko. Bei der Salzburg-Filiale Liefering wütete das Virus nicht in diesem Ausmaß. Daher geht Freitag Abend das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Austria Lustenau planmäßig über die Bühne. Pausieren muss hingegen in Wien der Floridsdorfer AC. Den erwischte es wie die Salzburger.

Foto: Red Bull Salzburg.

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