Fußball

Baumgartlinger von Lukaku aufgefressen

Saisonende für Österreichs Teamkapitän Julian Baumgartlinger und Bayer Leverkusen durch das 1:2 (1:2) im Viertelfinale der Europa League gegen Inter Mailand in Düsseldorf. Das bedeutet, dass die Europa League in Deutschland  ab de Semifinale ohne deutsche Beteiligung stattfinden wird Schuld daran ist Inters belgischer Teamstürmer Romelu Lukaku. Von dem 95 Kilo schweren und 1,91 Meter großen Sturmtank wurde Leveerkusen in den ersten 21 Minuten förmlich aufgefressen. Sein abgeblockter Schuss führte zu Inters Führung nach 14 Minute durch Nicolas Barella, nach 21 Minuten traf Lukaku selbst im Fallen (Bild oben). Da kam Baumgartlinger über die Rolle des Zuschauers nicht hinaus. Die großen Probleme mit Lukaku hatten vor allem die Innenverteidiger Jonathan Tah und Edmond Tapsoba. Ob Aleksandar Dragovic gegen Lukaku, der in neun Europa League-Spielen hintereinander traf, in einer Saison 32 Pflichtspiele für Inter erzielte, besser ausgesehen hätte? Zuzutrauen wäre ihm das schon gewesen.

„Uns fehlten die wirklichen Chancen“, gab der enttäuschte Baumgartlinger zu. Leverkusen kam nur nach 24 Minuten zum Anschlusstor des in Deutschland total gehypten Kai Havertz, der vor dem Wechsel zu Chelsea stehen und Leverkusen damit 100 Millionen Euro bringen soll. Glück für Leverkusen, dass zwei Elfmeterentscheidungen für Inter vom Videoreferee aufgehoben wurden. Da Trainer Peter Bosz im Rückstand nur „offensiv“ wechselte, nah 68 Minuten deshalb Baumgartlinger vom Rasen holte, könnte die Dragovic-Zeit in Leverkusen nach vier Jahren auf der Bank zu Ende gegangen sein. Der Wunsch nach Veränderung ist ein Jahr vor Vertragsende groß, da er in der Hierarchie der Innenverteidiger derzeit nur die Nummer vier ist. Was derzeit fehlt, ist aber das wirklich konkrete Angebot

So wie Inter kam auch Manchester United ins Semifinale. Aber mit viel mehr Mühe gegen Dänemarks Vizemeister FC Kopenhagen als erwartet. Erst ein Elfmeter des Portugiesen Bruno Fernandes in der fünften Minute der Verlängerung brachte die Entscheidung. 95 Minuten hielt beim Duell der norwegischen Trainer zwischen Ole Gunnar Solskjaer und Stal Solbakken in Köln die Kopenhagen-Defensive. Obwohl Manchester United anders  als in der letzten Woche beim 2:1 gegen den LASK in Old Trafford mit Ausnahme von Tormann David de Gea zu Beginn die Stammformation aufbot. Mit Weltmeister Paul Pogba, Fernandes, dem Franzosen  Anthony Martial, der den Elfmeter herausholte , Torjäger Marcus Rashford und Jungstar Mason Greenwood. Die Leistung sah eher nicht danach aus, als könnte Manchester United den zweiten Europa League-Triumph von 2017 unter Jose Mourinho wiederholen..

 

Foto: UEFA.

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