Fußball

Erstes Kalajdzic-Tor bei Stuttgarts Aufstieg! Drama um Hamburger SV, Schaub in Nöten

Nach seinem im letzten August erlittenen Kreuzbandriss kam Sasa Kalajdzic Sonntag erst zu seinem zweiten Einsatz in der Startelf des VfB Stuttgart. Und der wurde zu einem Highlight in der Karriere des 23 jährigen Stürmers: Der Ex-Admiraner (Bild oben) erzielte in den 58 Minuten, in denen er beim 6:0 (3:0)-Kantersieg über den Nürnberg im Einsatz war, knapp vor der Pause mit  rechts den dritten Treffer, seinen ersten in der zweiten Liga und in einem Pflichtspiel für die Schwaben. Am Ende konnte Österreichs ehemaliger U 21-Teamspieler mit den Mitspielern auch den Aufstieg, die Rückkehr in die Bundesliga bejubeln. Denn Platz zwei hinter Arminia Bielefeld ist den Stuttgartern praktisch nicht mehr zu nehmen. „Nach all den Höhen und Tiefen im letzten Jahr tut mir das richtig gut“, gab er zu, „ich bin sehr stolz, ein Teil dieser Mannschaft zu sein“. Nach der langen Leidenszeit ist das nachzuvollziehen.

Stuttgarts Aufstieg wurde auch durch ein Drama um den Hamburger SV möglich. Der führte in Heidenheim bis zur 80. Minute nach einem Tor des Finnen Joel Pohjanpalo 1:0. Ein Eigentor bedeutete den Ausgleich, in der 95.Minute sorgte der in der 74 .Minute  eingewechselte Ex-Rapidler Konstantin Kerschbaumer mit der letzten Aktion  für Heidenheims Sieg. Damit verdrängte Heidenheim die Hamburger vom Platz drei, womit die nicht einmal die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga bestreiten könnten.  Außer Aufsteiger Bielefeld leistet Hilfe, in dem er Heidenheim daheim bezwingt. Die Hamburger empfangen Sandhausen. Am Sonntag gewann Bielefeld mit Manuel Prietl bei Abstiegskandidat Karlsruhe trotz einer 3:0-Führung nach 20 Minute nicht. Am Ende hieß es 3:3.

Der Wahnsinn bei Hamburgs Niederlage: Es war bereits das vierte Mal nach der Corona-Pause, dass ein Tor in der Nachspielzeit den Sieg kostete oder für eine Niederlage sorgte. Zuvor passiert dies in Fürth und Stuttgart sowie daheim gegen Holstein Kiel. Damit ließen die Hamburger sieben Punkte liegen, mit denen sie jetzt der zweite Aufsteiger wären. Daher werden sie wie letzte Saison als „Deppen von der Elbe“ verhöhnt. Von den Österreichern spielte Martin Harnik bis zur 58.Minute, Luks Hinterseer in den letzten 13 nach Heidenheims Ausgleich, Louis Schaub gehörte nicht zum Kader. Steigt Hamburg nicht auf, wonach es aussieht, wird er nicht verpflichtet. Die Zeit in Hamburg dürfte nach sechs Monaten vorbei sein. Er hat zwar noch einen laufenden Vertrag beim 1.FC Köln, aber auch dort wohl keine Zukunft. Eien heikle Phase in seiner Karriere.

Auch Teamtorhüter Heinz Lindner wird wohl auf Vereinssuche gehen. Er hielt zwar beim 1:3 (1:0) von Wehen Wiesbaden in Darmstadt noch vor der Pause einen Elfmeter und schwere Bälle, konnte damit die Niederlage aber nur hinauszögern. Wehen Wiesbaden ist Vorletzter, kann sich nur noch in die Relegation retten.

Foto: VfB Stuttgart.

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