Fußball

Katar fünfmal bei Austria – das hat nichts dem gesuchten Investor zu tun

In Katars Hauptstadt Doha steigt Donnerstag Abend das Final um die Klub-WM. Favorit Bayern München greift gegen die UANL Tigres Monterey aus Mexiko nach dem historischen Erfolg, sprich sechs Titeln in einem Jahr. Wer kann das im Education City-Stadion verhindern? Die Stars im Team des  brasilianischen Trainers Ricardo Ferretti sind der bereits 35 jährige französische Ex-Teamstürmer Andre Pierre Gignac, der alle drei Treffer der Tigres in Doha erzielte und Carlos Salcedo, der 2018 mit Eintracht Frankfurt das deutsche Pokalfinale gegen Bayern gewonnen hatte. Man kann David Alaba schon zutrauen, auch Gignac unter Kontrolle zu bringen. Bis auf Weiteres wird Jerome Boateng nicht Alabas Partner im Abwehrzentrum sein: Boateng flog wegen des Selbstmords seiner Ex-Freundin, von der er sich erst vor einer Woche trennte,  nach Deutschland zurück.

Alabas Wiener Ex-Klub, die Austria, bekommt in einem Monat Besuch aus dem WM-Land Katar. Vom Nationalteam, das bereits im letzten Herbst zum Trainingslager in Österreichs Hauptstadt war und zweimal in der Südstadt spielte. Diesmal kommt Katar wegen der WM-Qualifikation. Da darf das Team aus der Wüste mit einer Ausnahmegenehmigung in der Europa-Gruppe mit Aserbaidschan, Irland,  Luxemburg, Portugal und Serbien mittun, trifft quasi als WM-Vorbereitung stets auf das spielfreie Team. Trägt die Heimspiele in der Generali-Arena der Austria aus. Im März gegen Luxemburg und Aserbaidschan. Daraus Rückschlüsse auf die Investorsuche der  Austria zu ziehen, wäre falsch. Es gab zwar auch Gespräche mit einem Kandidaten aus Katar, aber die zerschlugen sich.

Möglich gemacht hat Katars Spiele am Verteilerkreis Hannes Empl, aus Leogang, der mit der Agentur SLFC seit Jahrzehnten Trainingslager für Klubs und Nationalmannschaften organisiert, auch für den ÖFB das Basiscamp während der Europameisterschaft in Seefeld. Da ist derzeit wegen der Südafrika-Mutation des Corona-Virus in Tirol noch Abwarten angesagt. In Zusammenarbeit mit seinem Kontaktmann für den Mittleren Osten, einem Iraki, schaffte es Empl, dass Wien den Vorzug gegenüber London und Udine bekam. Kian Walizadeh übernimmt mit den International Fußballcamps Steiermark (IFCS)  das Handling vor Ort. Wenn alles klappt, werden auch die drei Heimspiele Katars im Herbst in der Austria-Arena über die Bühne gehen. Was Empl als fairen Deal mit AG-Vorstand Markus Kraetschmer bezeichnet, bedeutet für Violett eine durchaus benötigt finanzielle Hilfe in sechsstelliger Höhe.

 

Foto: QFA.

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