Fußball

Rapid hat keine Chance auf Frederiksen – aber Stöger mit Ferencvaros

18 Tore von Nikolai Baden Frederiksen (Bild oben)  für WSG Swarovski Tirol, Platz zwei in der Torschützenliste und bei der Wahl zum Spieler der Saison hinter Patson Daka von Meister Red Bull Salzburg – damit weckte der 21 jährige Däne, der noch ein Jahr lang bei Juventus Turin unter Vertrag steht,  Begehrlichkeiten. Unter anderem bei Rapid. Da hoffte Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic darauf, dass es Juventus lieber sehen würde, wenn Frederiksen im Dress von Österreichs Vizemeister auf Torjagd geht als bei den Tirolern, auch Grün-Weiß Frederiksen zu ähnlich günstigen Konditonen wie vergangene Saison Tirol ausleihen könnte. Die Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Rapid hat keine Chance auf Frederiksen. der Montag  bei Dänemarks k.o. im Viertelfinale der U 21-EM gegen Deutschland nach Elfmeterschießen zum Unterschied von Andreas Poulsen, der Mönchengladbach-Leihgabe bei Austria, nicht zum Einsatz gekommen war. Er stand in der Startelf, schied aber kurz vor der Pause verletzt aus.

Es wird trotz Rapid-Kontakten über Mittelsmänner nach Turin gar nicht zu konkreten Verhandlugen kommen. Bei Juventus bleibt nach Platz vier und rund 86 Millionen Euro Verlust kein Stein auf dem anderen. Trainer Andrea Pirlo musste bereits gehen, ebenso hat Sportchef Fabio Panatici keine Zukunft mehr. Pirlos Nachfolger ist Heimkehrer Massimiliano Allegri.  Neuer Geschäftsführer  wird der ehemalige Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Offen ist noch, welche Rolle Boss Andrea Agnelli nach seiner unrühmlichen Rolle bei den gescheiterten Super League-Plänen künftig spielt. Egal, wie Juventus auch aufgestellt sein wird: Frederiksen wird nicht mehr verliehen, sondern nur verkauft. Weil er nach einem neuerlichen Leihvertrag 2022 ohne Ablöse frei wäre. Rapid kann es sich in Corona-Zeiten nicht leisten, für Frederiksen eine Millionen-Ablöse auf den Tisch zu legen. Das könnte nur durch Verkäufe finanziert werden.

Frederiksen  hat  Angebote aus ganz Europa. Deutschland, England, Italien, Spanien, Frankreich und auch Ungarn. Von Meister Ferencvaros Budapest. Da steckt sicher der neue Trainer Peter Stöger dahinter, der die Qualitäten von Fredriksen als Austria-Trainer kennengelernt hatte und ihn seinem neuen Arbeitgeber ans Herz legte. Stögers neuer Klub wird mit den Ablösevorstellungen von Juventus weniger Probleme haben als sein ehemaliger in Hütteldorf.

Foto: FotobyHofer/Chrtistian Hofer.

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