Fußball

Rapid mit Ritzmaier-Doppelpack und Schonprogramm

Nach Admira und WSG Tirol am Freitag erwischte es Samstag in der zweiten Cuprunde nur noch einen Klub aus der Bundesliga, nämlich den Verlierer des Bundesligaduells, also St. Pölten. Alle anderen kamen weiter. Zum Teil mit Mühe. Speziell Hartberg in Kärnten beim Landesligisten Gmünd. Das Tor zum Aufstieg erzielte der Ex-Mattersburger Julius Erlthaler erst nach 114 Minuten. Beim  4:3 (3:3, 1:2) führte Gmünd zur Pause, erzielte in der 90. Minute das 3:3. Daher gab´s Überstunden für die Steirer. Die ersparte sich Sturm Graz beim 2:1 (1:0) in Hohenems. Das Tor der Vorarlberger fiel erst in der 86. Minute. Altach schoss sich beim 7:0 (3:0) über Seekirchen etwas den Bundesligafrust von der Seele. Eine enge Angelegenheit bis zum Schluss war es für den LASK beim 3:0 (1:0) gegen den SV Wörgl auf der Gugl. Das 2:0 und 3:0 gelang Peter Michorl und Andreas Gruber erst in der Nachspielzeit. Vor der Pause traf erstmals Werder Bremen-Leihstürmer Johannes Eggestein. Thomas Goiginger stand beim Comeback in der Startelf, gab den Assist zur Führung.

Nur kurz in Verlegenheit kam Rapid beim 5:1 (3:1) in Wr.Neustadt. Als auf die Führung von Christoph Knasmüllner aus einem Freistoß überraschend der Ausgleich folgte. Aber dann brachte das erste Tor von Barnsley-Leihgabe Marcel Ritzmaier im Rapid-Dress, ein Freistoß über die Mauer. die Dinge wieder ins richtige Lot. Der Steirer (Bild oben), der links im Mittelfeld spielte, traf nach der Pause mit links aus 20 Metern wuchtig zum 4:1 ins Kreuzeck. Das Tor des Abends. Mit Blickpunkt auf die englischen Wochen, die folgen, begann Trainer Didi Kühbauer schon mit dem Rotieren zwecks Belastungssteuerung: Taxiarchis Fountas durfte sich schonen, der erkrankte Yusuf Demir war kein Thema, Leo Greiml muste nur aufwärmen. Für Ercan Kara war nach dem Kopftor zum 3.1 mit dem Pausenpfiff der Arbeitstag beendet,  für Kapitän Dejan Ljubicic, Max Hofmann und Filip Stojkovic nach 61 Minuten. Mateo Barac und Kelvin Arase  mussten nur 39 Minuten ran, Arase sorgte dabei für das fünfte Tor. So kamen Mario Sonnleitner und Thorsten Schick zum Einsatz über die volle Distanz. Rapid braucht jeden Mann. Kühbauer zeigte sich sehr zufrieden mit dem „seriösen Auftritt“, sprach von einem guten Probegalopp für Donnerstag.

Arsenal, Donnerstag zum Start in die Europa League, Gast in Hütteldorf, verlor in der Premier League bei Manchester City durch ein Tor von Raheem Sterling 0:1 (0:1). Trainer Mikel Arteta ließ bei der Niederlage gegen seinen Ex-Klub und Ex-Chef Pep Guardiola im 4-3-3 im Angriff Willian, Pierre-Emerick Aubemeyang und Nicolas Pepe beginnen, brachte nach 69 Minuten  Alexandre Lacazette für Willian, nach 83 Eddie Nketiah für Pepe. Alle fünf Stürmer hatten Ladehemmung. Hoffentlich auch am Donnerstag.

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