Fußball

Austria tritt auf der Stelle: Schadensbegrenzung dank Pentz

Drittes Spiel der  Austria hintereinander ohne Sieg. Ohne Torhüter Patrick Pentz wäre  es sogar die dritte Niederlage hintereinander geworden. Er erreichte als einziger der Austrianer seine Leistungsgrenze, das reichte nur zu einem torlosen Unentschieden in Altach. Das Pentz (Bild oben) mit einigen starken Reaktionen festhielt. So tritt die Austria auf der Stelle, wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Aber vielleicht sind die gemessen an den Qualitäten des Kaders auch etwas zu groß. Daher kündigte sich ein Fotofinish um Rang sechs, die Qualifikation für die Meisterrunde, an. Obwohl im Grunddurchgang noch15 Runden zu spielen sind.

Der letzte Sieg gelang der Austria am 3. Oktober in Innsbruck mit 2:0 gegen WSG Swarovski Tirol. Samstag holten die Tiroler mit ihrem zweiten Saisonsieg die Austria punktemäßig ein, kam Aufsteiger Ried bis auf zwei Punkte heran. Violett selbst reduzierte den Rückstand auf St. Pölten auf zwei Punkte. Da wird das Heimspiel gegen die Niederösterreicher nach der Teampause so etwas  wie  richtungsweisend. An die Niederlage in Hartberg eine Woche zuvor erinnerte Joker Bright Edomwonyi, der nach der Pause für den  verletzten Christoph Monschein kam. In Hartberg vergab er den Sitzer zum Ausgleich, in Altach nach 91 Minuten den Matchball.

Im Wiener Sky-Studio sprach Ex-Austrianer Toni Pfeffer von violetter Schonkost, die geboten wurde. „Wir haben in der Offensive nicht die richtigen Lösungen gefunden“, skizzierte General Manager Peter Stöger ein Match, in dem beide Mannschaften nach ihren letzten Niederlagen nicht allzuviel riskierten. Die zweite Hälfte war wie zuletzt die stärkere der Austria , das hatte auch mit der Einwechslung von Youngster Patrick Wimmer für Defensvispiler Thomas Ebner nach 71 Minuten zu tun. Altachs Kapitän im Tor, Martin Kobras, war viel weniger gefordert als Pentz, um ungeschlagen zu bleiben. Die Stimmung im Austria-Bus auf der stundenlangen Fahrt zurück nach Wien wird garantiert etwas gedrückt zu sein.

Hochstimmung herrschte erstmals nach Wochen bei Ried. Nach fünf Pleiten in Folge gelang am 28. Geburtstag von Tormann Samuel Radlinger-Sahin ein 2:0 (1:0)-Heimsieg über Hartberg. Womit die Gerüchte um die bevorstehende Ablöse von Trainer Gerald Baumgartner zumindest in der zweiwöchigen Pause verstummen werden. Rieds Sieg entsprach gar nicht dem Spielverlauf: Hartberg traf in der ersten Hälfte dreimal Aluminium, hatte 26:8-Torschüsse, traf aber nicht. Servierte durch Innenverteidiger Felix Luckeneder mit einem haarsträubenden Fehler im eigenen Strafraum beim Herausspielen dem Ex-Admiraner Seth Paintsil das zweite Tor. Stefan Nutz, der per Kopf das 1:0 erzielt, sprach dennoch von einem verdienen Sieg. Den Baumgartner auch damit begründete, dass er nach den positiven Corona-Fällen in der vergangenen Woche erstmals mit dem kompletten Kader trainieren konnte. Prompt ist Ried nicht mehr Letzter.

Vielleicht brachten die positiven Covid 19-Tests der letzten Woche St. Pölten etwas aus dem Tritt. Die 0:1 (0:1)-Pleite gegen WSG Swarovski Tirol, die zweite Heimniederlage der Saison, kam unerwartet. Über eine halbe Stunde spielte die Niederösterreicher vor den Augen von  Salzburgs Sportchef Christoph Freund in numerischer Überzahl nach Gelb-Rot für Tirols slowenischen Verteidiger Zan Rogelj, ohne dies nützen zu können. Alexander Schmidt ging an vorderster Front doch ab. Eine vertane Chance, sich oben festzusetzen. Zum Glück der Austria.

 

 

Foto: FK Austria/Agentur Zolles.

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