Fußball

Austrias 1:2 machte den Wiener Fehlstart perfekt

Kein Wiener Sieg zum Auftakt in der Bundesliga, sondern zwei Niederlagen. Wann gab es so einen Fehlstart zum letzten Mal? Auf das eher blamable 0:2 Rapids gegen Hartberg folgte Sonntag ein 1:2 (0:0) der Austria in Ried. Womit Andreas Heraf, der Trainer der Innviertler, saisonübergreifend in seinen ersten sechs Heimspielen ungeschlagen blieb. Für Manfred Schmid endete hingegen sein Einstand als Asutrais Cheftrainer in der Bundesliga mit der nächsten Enttäuschung. Begleitet  von sonderbaren Tönen des Vertreter des strategischen Partners Insignia, Luka Sur, via Instagram. In der er eine Platzierung zwischen zwei und vier als Saisonziel in einem Dreijahresplan ausgab. Völlig unrealistisch. Aber immerhin. Vor drei Monaten bei der Präsentation redete er noch von der Champions League.

Für einen Spitzenplatz in der Bundesliga fehlt diesem Austria-Kader das Potenzial. Austrias Sportchef Manuel Ortlechner geht davon aus, dass der Kader Richtung September etwas anders aussehen wird als in der letzten Juli-Woche. Dennoch behauptete er,  die Austria habe in der erste Stunde den Fußball geboten, „den wir uns vorstellen. Wenn wir jetzt noch cool bleiben, dann stellt sich der Erfolg in den nächsten Runden automatisch ein!“ Das sieht er sehr positiv. Ähnlich wie Kapitän Markus Suttner, der zwar zugab, im Endeffekt an sich selbst gescheitert zu sein, aber auch optimistisch in die Zukunft blickte: „Wenn wir wo weiter spielen, werden die Punkte kommen!“ Wirklich? Auch Schmid stimmte die erste Hälfte zuversichtlich. In der die Austria sicher das Spiel dominierte, ohne wirklich gefährlich zu werden. In Rückstand geriet die Austria nach 56 Minuten, als Innenverteidiger Christian Schoissengeyr den schnellen Ante Bajic (Bild oben) entwischen ließ. Ein Superfreistoß von Daniel Offenbacher machte elf Minuten später die Niederlage perfekt.

Zu reden gab auch Austrias Aufstellung. Diesmal im 4-1-4-1. Nach der Enttäuschung vom Donnerstag gegen Breidablik aus Island blieben Johannes Handl, U 21-Teamspieler Vesel Demaku und mit Dominik Fitz das vielleicht größte Austria-Talent auf der Bank. Neben Benedikt Pichler. Es debütierte der Deutsche Lukas Mühl im Abwehrzentrum,  im Mittelfeld kamen Kapitän Alexander Grünwald und Aleksandar Jukic zum Zug. Nach 62 Minuten brachte Schmid Pichler für Verteidiger Marvin Martins, neun Minuten später Fitz für Grünwald. Pichler sorgte nach Suttners Flanke mit Flugkopfball für das Anschlusstor, aber mehr ging nicht mehr. Zu wenig. Und daher stellte Heraf, der mit Tin Plavotic, Felix Seiwald, Leo Mikic und Seifedin Chabbi vier Neue beginnen ließ, fest: „Die Jungs können stolz auf sich sein!“ Heraf und Ried, das scheint zu passen.

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