Fußball

Chelsea! Das erste Tor von Havertz in der Champions League brachte den Henkelpott

Zum zweiten Mal seit 2021 jubelt Chelsea über den Triumph in der Champions League. Das  erste Tor des 21jährigen Kai Havertz in der Königsklasse sicherte den „Blues“ das 1:0 (1:0) im Finale gegen Manchester City und den Henkelpott, sorgte für den  Titel-Hattrick von deutschen Trainern, 2019 gewann Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool, 2020 Hansi Flick mit Bayern, jetzt Thomas Tuchel mit Chelsea nur 123 Tage nach der Amtsübernahme im Jänner. Letztes Saison verlor Tuchel mit Paris St. Germain in Lissabon das Endspiel gegen Bayern, jetzt triumphierte er in Porto mit Chelsea. Was werden sich die Bosse von Paris St. Germain denken? Sie feuerten zu Weihnachten Tuchel. Ohne ihn schied Paris St. Germain im Semifinale gegen Manchester City aus, wurde auch nicht Meister. Tuchel feierte mit 47 Jahren den größten Erfolg seiner Karriere. Auf der Tribüne des Estadio Dragao saßen seine Eltern, seine Frau und die zwei Töchter. Es war Chelseas dritter Sieg hintereinander über Manchester City mit Tuchel. Zuerst im Semifinale des FA-Cups, dann in der Premier League, Samstag folgte der wichtigste.

Havertz, in der letzten Saison  Mitspieler von Österreichs Teamkapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic bei Bayer Leverkusen, entschied das Endspiel. Ein präziser Pass von Mason Mount in den Lauf von Havertz sorgte zwei Minuten vor Ende der ersten Hälfte für freie Bahn in Richtung Tor, Havertz brachte den Ball an Tormann Ederson vorbei und mit links über die Linie. Er kostete 80 Millionen Euro Ablöse, jetzt wird noch ein kräftiger Nachschlag fällig: „Für mich geht ein Kindheitstraum in Erfüllung“, sagte Havertz ins Sky-Mikrofon. Es war sein erster Treffer in seinem 20. Einsatz in der Königsklasse, sein einziger Torschuss im Endspiel. Mit dem wurde er der erste deutsche Torschütze in einem Endspiel seit Ilkay Gündogan 2013 bei Borussia Dortmunds 1:2-Niederlage in Wembley gegen Bayern. Acht Jahre zählte  Gündogan wieder zu den Verlierern,  seien Landsleute Havertz, Antonio Rüdiger und Timo Werner jubelten.

Manchester Citys Trainer Pep Guardiola muss nicht zum ersten Mal  mit dem Vorwurf leben, ein großes Spiel vercoacht zu haben. Wieder mit einer „besonderen Taktik“,die er sich zu diesen Anlässen ausdenkt. Samstag war es der Verzicht auf einen zentralen defensiven Mittelfeldspieler. Der Spanier Rodri, bisher in zehn von zwölf Spielen in der Champions League über die volle Distanz im Einsatz, blieb ebenso draussen wie der  Brasiianer Fernandinho. Mit dieser Aufstellung spielte Manchester City zuvor noch nie, damit fehtle die defensive Stabiliät, die Chelsea auszeichnete, auch wenn Abwehrchef Thiago Silva bereits nach einer halben Stunde verletzt ausschied. Trotz sechs Offensivspielern kam Manchester City bis zur Pause nur zu einem gefährlichen Torschuss, hatte anderseits, die Läufe in die Tiefe von Werner, Havertz oder Mount zu verteidigen. Guardiola hat sich verzockt, behauptete aber: „Ich habe diebeste Mannschaft gebracht, die ich bringen konnte.“

 

Foto: UEFA.

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