Fußball

Das zweite Goldtor des kleinen Spitzbuben Dovedan! Doppelpack von Burgstaller

Drei Bewerbsspiele absolvierte bisher Nikola Dovedan für den 1.FC Nürnberg, zweimal sorgte der 24jährige für das Goldtor zum 1:0. Freitag Abend drei Minuten vor Schlusspfiff bei der Pflichtübung zum Cupaufstieg beim FC Ingolstadt, dem Absteiger aus der zweiten Liga, beim Ligastart zwei Wochen davor auch in Dresden per Kopf. Ein anderer traf bisher für die Mannschaft von Damir Canadi noch nicht, wenn es um etwas ging. Dazwischen lag das 0:4-Heimdebakel gegen den Hamburger SV. Wenn der österreichische Neuzugang aus Heidenheim mit der Nummer acht nicht trifft, hat Nürnberg Ladehemmung: „Er hat sich sehr gut entwickelt, wird sicher noch besser. Im entscheidenden Moment ist er da, das zeichnet ihn aus“, lobte Canadi seinen ehemaligen Schützling aus Altacher Zeiten, den er im Juni nach Nürnberg holte. Und der sich treffend nach seinem Tor in Ingolstadt, das eine Aufstiegsprämie von 351.000 Euro wert war,  beschrieb: „Ich lauere gerne auf meine Chance.“

Soll auch heißen: Selbst, wenn er mitunter abtaucht, nicht zu sehen ist, geht von ihm stets Gefahr aus. Weil er einen Instinkt für torgefährliche Situationen hat. Freitag hielt er den Fuß in einen flachen Pass vor das Tor, der Ball tropfte über die Linie. Verhinderte die Verlängerung, auf die alle schon eingestellt waren. Danach lief er jubelnd über den Rasen, formte seine Hände zu einem Herz, das er in den Himmel hielt. Erleichterung pur auch bei Canadi, der die Mannschaft nach dem 0:4 an sechs Positionen verändert, in der Abwehr von Dreier- auf Viererkette umgestellt hatte, nachher die Vorstellung als geschlossen und mutig bezeichnete. Er ließ nur zwei seiner vier Österreicher in der Startelf beginnen. Dovedan und Tormann Andreas Lukse, der bei seinem „Pflichtspieldebüt“ für den „Club“ fehlerlos hielt. Lukse kennt  Dovedans  Qualitäten aus gemeinsamen Altacher Zeiten: „Er ist ein kleiner Spitzbub, den man in der Mannschaft braucht!“ Aber der kleine Spitzbub wusste, dass mehr kommen muss, um mit Nürnberg den Aufstieg und sein zweites persönliches Ziel, den Sprung in Österreichs Team, zu schaffen: „Spielerisch war es zwar besser als gegen Hamburg, aber sicher noch nicht das Gelbe vom Ei. Wir müssen uns weiter verbessern, um in ein paar Wochen richtig gut zu sein.“

Ein Tor mehr erzielte Guido Burgstaller Samstag beim 5:0 Schalkes beim Viertligisten Drochtersen. Innerhalb von 25 Minuten gelang dem Kärntner ein Doppelpack. Drei Österreicher blamierten sich hingegen in der ersten Pokalrunde und schieden aus: Karim Onisiwo mit Mainz im Derby mit 0:2 bei Drittligist Kaiserslautern vor 40.000 Zuschauern. Noch schlimmer Michael Gregoritsch und Georg Teigl mit Augsburg – 1:2 bei Viertligist Verl. Das Scheitern von Tormann Martin Fraisl mit Zweitligist Sandhausen mit 0:1 gegen Mönchengladbach mit Stefan Lainer bedeutete keine Überraschung. Wegen einen schweren Gewitters, Blitz und Donner war das Match erst eine halbe Stunde vor Mitternacht vorbei.

Foto: 1.FC Nürnberg.

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