Fußball

Deutschland pausiert bis Mai, sucht Konzepte für Geisterspiele

Das Training in kleinen Gruppen bei deutschen Bundesligaklubs wie in Wolfsburg für die Österreicher Xaver Schlager und Pavao Pervan (Bild oben) wird noch einige Zeit ein Thema bleiben: Dienstag beschloss das Präsidium der Liga, die Auszeit zu verlängern, vom 2. auf den 30. April.  Damit folgte Deutschland dem Beispiel von England und Österreich. Aber eine Empfehlung, die Saison abzubrechen, sprach die Liga nicht aus, sondern alles zu versuchen, die restlichen neun Runden bis 30. Juni auszutragen. Und deshalb arbeitet man bereits unter Hochdruck an Konzepten für Geisterspiele ohne Zuschauer. Genauer gesagt wie man sie mit einem Minimal-Aufwand an Arbeitskräften in den Bereichen Sport, Organisation und Medien organisieren kann, um die Saison auf jeden Fall durchzuziehen. Das ist die deutsche Marschroute. wie es auch immer geht: „Und wenn es täglich sein muss und täglich Spiele sind, das Wunsch-Szenario muss sein, die 34 Runden fertig zu kriegen“, sagte Fredi Bobic, der Chef von Adi Hütter,Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker bei Eintracht Frankfurt. Diesen Vorschlag machte Bobic bereits eine Woche davor beim Krisenmeeting im Frankfurter Flughafenhotel.

Geisterspiele sind auch in Hollands Eredivisie, die vorerst nur bis 6. April ausgesetzt ist, ein großes Thema. Zumal die Regierung  durch Justizminister Ferdinand Grappehaus festlegte, dass bis Juni alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte verboten bleiben. Bis 6.April soll die Entscheidung fallen, ob Geisterspiele erlaubt werden. Das wird auch in Österreich noch ein heißes Thema werden.

Foto: Vfl Wolfsburg.

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