Fußball

Die Hoffnung für Austria: Im Play-off-Finale gab es bisher nur Auswärtssiege

Das Tor des 19 jährigen Patrick Wimmer (Bild oben) zum 2:3 machte der  Austria Hoffnung, Mittwoch Abend den Kampf um den fünften österreichischen Europacupplatz in Hartberg  noch umdrehen zu können. Der Blick auf die Statistik nährt eigentlich den violetten Optimismus mehr als das erste Finalspiel vom letzten Samstag: Alle bisherigen drei Play-off-Finalspiele seit der Bundesligareform endeten mit Auswärtssiegen. Vor Hartbergs Sieg in Austrias Generali-Arena gewann letzte Saison Sturm im Hütteldorfer Allianz-Stadion und Rapid in der Grazer Merkur-Arena. Ein Auswärtstor mehr und eine krasse Fehlentscheidung des Vorarlberger Referees Robert Schörgenhofer entschieden für Sturm. Demnach müsste Austria Mittwoch in Hartberg siegen. Die höchste Quote bei den Wetten hat mit 3,5 allerdings ein Unentschieden (siehe unten).

Was noch für Violett spricht: In diesem Jahr noch kein Auswärtsspiel verloren, in Hartberg von bisher fünf Partien vier gewonnen, keine verloren. Das einzige Unentschieden gab es im August 2019 (2:2) unter Thomas Letsch. Hartberg gewann in der Meisterrunde kein einziges der fünf Heimspiele, punktete nur gegen Wolfsberg (3:3). Allerdings verloren die Steirer keine ihrer letzten drei Partien, was ihnen erstmals in der Bundesliga gelang, erzielten dabei zehn Treffer. Zweimal drei, einmal vier. Durch die drei Auswärtstore am Samstag reicht der Austria in der Partie mit Endspielcharakter ein Sieg mit einem Tor Unterschied erst ab 4:3. Viermal traf Austria auswärts in diesem Jahr nur beim 4:1 in Mattersburg am 13.Juni, zehn Tage später gelang der einzige Auswärtssieg mit zwei Toren Differenz (2:0 in der Südstadt gegen Admira).

Hoffnung durch Statistik hin oder her, die Austria wird einen fitten Kapitän Alexander Grünwald im zentralen Mittelfeld, bei dem die Entscheidung über einen Einsatz ebenso wie bei Abwwehrchef Michael Madl erst am Spieltag fällt,  und eine bessere Leistung als Samstag brauchen, um alle Möglichkeiten in Hartberg zu haben. Da fiel Trainer Christian Ilzer einiges ein. Nämlich konsequenter verteidigen, ein frischerer Kopf, eine gewisse Intelligenz bei der Devise „volle Attacke“, um seinem Ex-Klub nicht ins offene Messer zu springen, wie es Ilzer ausdrücke. Sicher ausfallen wird Stephan Zwierschitz, daher ist die wochenlang verletzt gewesene Mönchengladbach-Leihgabe Andreas Poulsen als Linksverteidiger ein Thema. „Der Schlüssel wird sein, Hartberg möglicht schnell aus seiner Komfortzone zu holen“, vermutete Ilzer. Das heißt, in Führung zu gehen.

Bei Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer ist die Zuversicht, es nicht zu schaffen, „schon groß“, wie er letzten Samstag auf „Sky“ unmittelbar nach Schlusspfiff. versicherte. Wenn das nicht passiert, dann bleibt als einziges positives Fazit einer auf jeden Fall verkorksten Saison, neue Spieler jüngeren Datums in die Mannschaft gebracht zu haben, Wie Benedikt Pichler (22), Wimmer (19), den derzeit verletzten Dominik Fitz (21), Manprit Sarkaria (23). Trotzdem würden sich dann sicher mehr als bisher fragen, ob Ilzer, der einen Vertrag bis 2022 hat, der richtige Trainer für die Austria ist. „Sky“ ist in Hartberg live dabei. Mit dem Ex-Austrianer Walter Kogler als Co-Kommentator, im Wiener Studio sitzt Marc Janko.

Foto: © FOTObyHOFER/Christian Hofer.

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