Fußball

Elfmetergefahr bei Ex-Gefängniswärter Taylor! Adeyemi „Web Golden Boy“

Bei Red Bull Salzburgs zweiten Matchball für den Aufstieg pfeift ein europäischer Spitzenschiedsrichter, der etwas mit dem steirischen Referee Alexander Harkam gemeinsam hat: Beide waren früher Gefängniswärter. Beim 43 jährigen Engländer Anthony Taylor (Bild oben) muss Salzburg aber auch auf seltsame Entscheidungen gefasst sein, mit denen er zuletzt von sich reden machte. Eigentlich ist die britische „Glatze gnadenlos“, ein Nachfolger des berühmten Italieners Pierluigi Collina, der diese „Marke“ geprägt hat, sogar ein schlechtes Omen: Denn er war auch der Referee im Dezember 2020, als Salzburg daheim die Chance hatte, gegen Atletico Madrid Platz zwei hinter Bayern zu erobern und  ins Achtelfinale zu kommen. Aber Salzburg verlor 0:2, musste in die Europa League. Taylor war auch beim unglücklichen Ausscheiden Österreichs im Achtelfinale der Europameisterschaft in Wembley, dem 1:2 gegen Italien, im Einsatz. Als ein Tor von Marco Arnautovic nicht zählte, weil er mit einer Fußspitze im Abseits stand.

An beiden Niederlagen hatte Taylor sicher keine Schuld. Bei der Europameisterschaft fiel er auch auf, weil er in Kopenhagen Referee bei Dänemark-Finnland war, als Christian Eriksen kollabierte, er in der prekären Situation sehr souverän und ruhig wirkte. Im Herbst gab es aber Kopfschütteln über Taylor. Im Oktober beim Finale der Nations League zwischen Frankreich und Spanien, weil er Frankeichs Siegestreffer zum 2:1 durch Kylian Mbappe gelten ließ, obwohl der klar im Abseits stand. Aber das zählte für Taylor nach Ansicht der VAR-Bilder nicht, weil Spaniens Eric Garcia den Pass zu Mbappe  leicht berührte. Das sorgte für Unverständnis. Ebenso vor eineinhalb Wochen der  Elfmeter, den er beim Kampf um das WM-Ticket zwische Italien und Schweiz in der Nachspielzeit für die Italiener gab. Die ganze Schweiz tobte über eine lächerliche Entscheidung nach einem leichten Rempler. Zum Glück für die Schweizer nützte Jorginho das Geschenk nicht, sonst wären sie jetzt nicht WM-Teilnehmer.

Also heißt es für die Salzburger beim 30. Spiel, das Taylor in der Königsklasse pfeift, besser nicht im eigenen Strafraum rempeln. Dann besteht Elfmetergefahr. Für Salzburgs Torjäger Karim Adeyemi wird es sein erstes Match als „Web Golden Boy“. Zu den kürten ihn die Fans bei einer Online-Abstimmung des italienischen Zeitung „Tuttosport“ nach Europas besten U 21-Spieler.  Auf Rang zwei kam der Belgier Charles de Ketelaere vom FC Brügge. Sicher eine Auszeichnung für Adeyemi. Auch wenn 40 Journalisten aus mehreren Ländern in ihrer Abstimmung das 18 jährige Barcelona-Juwel Pedri zum wahren „Golden Boy“ machten. Mit großem Vorsprung auf den Engländer Jude Bellingham von Borussia Dortmund.  Wenn Barcelona Dienstag Abend in Nou Camp gegen Benfica Lissabon um den Aufstieg in der Champions League kämpft, fehlt Pedri, der einen Marktwert von 80 Millionen Euro hat, allerdings wegen einer Oberschenkelverletzung, erlitten Ende September beim 0:3 in Lissabon. Manchester United gastiert im ersten Spiel nach dem Rauswurf von Trainer Ole Gunnar Solskjaer bei Villarreal. Da geht es um Platz eins. Der Verlierer würde auf Rang drei zurückfallen, wenn Atalanta Bergamo auf Kunstrasen bei Young Boys Bern gewinnt, womit eigentlich zu rechnen ist.

Foto: UEFA.

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