Fußball

Hütters Hoffnung Haller kam schon an den Fuschlsee

Seit Anfang April kann Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter einem französischen Torjäger Sebastien Haller (Bild oben) keine Anweisungen  mehr am grünen Rasen geben. Eine Bauchmuskelzerrung setzte ihn außer Gefecht, die bisherige Behandlung half nicht. Von seinem französischen „Leibarzt“ bekam Haller nur den Tipp, vier Wochen lang täglich zu dehnen. Und wenn das nicht hilft, dann müsse er sich eben operieren lassen. Das würde das Saisonende bedeuten. Für Hütter keine guten Nachrichten. Er braucht im Saisonfinish, in dem es um die Chance geht, einen Champions League-Platz zu erobern, über Favorit Chelsea ins Finale der Europa League nach Baku zu kommen, jeden Mann.

Hütter bekam den Tipp, sich doch an einen Landmann, an „Fitnessgruu“ Franz Leberbauer zu wenden. Den Sportwissenschaftler kannte er noch aus seiner Spielerzeit  bei Austria Salzburg. Hütter tat dies und das Telefonat hatte Folgen: Leberbauer flog Donnerstag nach Frankfurt, sah sich die Verletzung von Haller an, sprach mit Hütter und Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner über seine Sicht und die mögliche Behandlung nach seinen Methoden. Das hat offenbar beide überzeugt. Freitag sagte Hütter in Frankfurt, dass der Franzose nicht operiert werde, man einen alternativen Weg bei einem Spezialisten, den er sehr, sehr gut kenne, in Österreich suche. Haller, den die Eintracht 2017 von Utrecht um sieben Millionen Euro kaufte, der im Moment einen Marktwert von 40 Millionen hat, kam über München nach Salzburg, checkte im Sheraton-Hotel Jagdhof in Hof ein. Samstag beginnt in Leberbauers Institut mit Panoramablick auf den Fuschlsee der Kampf um ein zeitnahes Comeback von Haller:“Ich hab ein Ziel, aber das will ich noch nicht näher definieren. Ich hoffe, mir gelingt  wieder etwas ähnliches wie bei Emil Forsberg,“ meinte Leberbauer. RB Leipzigs schwedischer Star war nach monatelanger Pause wegen ähnlicher Beschwerden wie Heller nach zweiwöchiger Behandlung bei Leberauer beschwerdefrei.

Anzunehmen, dass für den Franzosen das Ziel der 9. Mai ist. Das Rückspiel gegen Chelsea an der Stamford Bridge in London. Wie sehr bei Eintracht das Finale der Europa League ein Thema ist, bemerkte Leberbauer schon bei seinem Kurzaufenthalt in der Mainmetropole. Eine Verstärkung für Frankfurt gibt es schon Samstag daheim gegen Hertha BSC Berlin, wenn es gilt, Platz vier zu verteidigen. Martin Hinteregger ist nach muskulären Problemen im rechten Oberschenkel wieder dabei. Und mit ihm der Abwehrspieler mit einem Bestwert der ganzen Liga. Wer gegen den Kärntner ins Dribbling geht, verliert zu 75 Prozent den Ball. So einen kann Hütter brauchen: „Er ist in der Defensive unser Um und Auf, eigentlich unverzichtbar.“ Bei Hertha darf Hintereggers Landsmann Valentino Lazaro nach einer „Denkpause“ wieder ran.

Foto: © Sky Sport Austria.

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