Fußball

Keiner hat so viel „Neue“ wie Pacult bei Austria Klagenfurt

Montag ist vier bei Klubs der Admiral-Bundesliga, bei  Austria Klagenfurt, Rapid, Ried, bei der Wiener Austria und Altach die Winterpause vorbei, beginnt mit Corona-Tests die Vorbereitung auf die Frühjahrsaison. In Ried mit einem neuen Trainer, mit Robert Ibertsberger und dem Schweizer Ludovic Magnin. Kein anderer Trainer wird so viele Neue begrüßen können wie Peter Pacult bei Aufsteiger Austria Klagenfurt. Es sind drei Winterkäufe und nochmals, die fast den Status von Neuerwerbungen haben, weil sie praktisch den ganzen Herbst wegen Verletzungen fehlten. Das sind die Abwehrspieler Kosmas Gzekos und Maximiliano Moreira, im Mittelfeld Fabian Miesenböck, die zusammen nur acht Spiele absolvierten. Die „wahren Winterkäufe“ sollen die Offensive verstärken, um in den ausstehenden vier Runden den Platz unter den ersten sechs zu fixieren. Damit wäre das Saisonziel, nicht abzusteigen, schon nach 22 Runden am 6. März erreicht.

Aber wer von den vier Neuen wird einen Platz erobern können? Denn vorne wird Markus Pink (Bild oben) gesetzt sein. Wer einen hat, der in der Schützenliste auf Rang drei liegt, genau so viele Tore wie etwa Jakob Jantscher oder Ercan Kara erzielte und bis 2023 unter Vertrag steht, holt normalerweise keinen anderen Mittelstürmer. Daher steht hinter Patrick Hasenhüttl, dem Sohn des Southampton-Trainers, doch ein Fragezeichen. Zumal der Sprung aus der deutschen Regionalliga, von Unterhaching, in die Bundesliga, doch kein kleiner ist. Von Rajko Rep  kann man erwarten, dass er einen Platz in der Mannschaft haben wird, die am 4. Februar im Viertelfinale des Uniqa-Cups in Ried beginnen wird. Der Slowene war schon einmal Publikumsliebling in Klagenfurt. Bleibt Lukas Fridrikas, dessen Wechsel von Wacker Innsbruck, am Neujahrstag perfekt wurde. Der 24 jährige Sohn der früheren Handball-Teamspielerin und des Austria-Stürmers aus Litauen (von 1992 bis 1994) wurde in Salzburgs Akademie ausgebildet, erzielte letztes Jahr in 26 Zweitligapartien sieben Tore, hat in Klagenfurt sein erstes Engagement in der Bundesliga.

Einen Winterkauf soll es auch beim LASK geben, der für mehr Stabilität im Abwehrzentrum sorgen soll. Vorerst machten die Linzer aber mit einem Innenverteidiger Kassa: Osijek, der Dritte der kroatischen Liga, mit Ex-Austria-Trainer Nenad Bjelica zog die Kaufoption auf den Ukrainer Yewgeni Cheberko, der bereits seit Sommer an die Kroaten verliehen war. Der LASK hatte Cheberko im Sommer 2020 als Kapitän von Ukraines U21 von Zorya Lugansk um 300.000 Euro gekauft, bekam eineinhalb Jahre später für ihn 500.000. Nur 300.00 will der LASK laut einem bulgarischen Internetportal für Oumar Soko zahlen. Der 25 jährige Legionär von der Elfenbeinküste spielt bei Beroe Stara Zagora, dem Siebenter der bulgarischen Liga. Bekannt in Österreich seit 1972, seit einem 7:0 gegen die Wiener Austria im UEFA-Cup.

Foto: Gepa/Admiral.

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