Fußball

Mit Petrovic fehlt Rapid schon eine ganze Mannschaft!

Der nächste Tiefschlag für Rapid: Der slowenische Mittelfeldspieler Dejan Petrovic (Bild oben) erlitt im Training einen Kreuzbandriss im linken Knie, wird heuer nicht mehr spielen. Da wird es für Trainer Ferdinand Feldhofer schwierig, Sonntag gegen Meister Red Bull Salzburg eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubieten. Auch wenn er fast trotzig sagt: „Klare Favoriten gewinnen nicht immer“. Die Fans sollen dem letzten Aufgebot in Grün-Weiß helfen, Freitag Mittag waren 19.000 Karten weg. Auf jeden Fall wird sich Tormann Paul Gartler beim letzten Heimspiel der Saison nicht über zu wenig Arbeit beklagen können. Durchaus möglich, dass wieder Hoffnungen von morgen in der Startelf stehen wie Innenverteidiger Leopold Querfeld (18) oder Mittelfeldspieler Moritz Oswald (20), der sein Bundesligadebüt im Februar bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Salzburger gefeiert hatte. Im Kader werden Dragoljub Savic, der Siegestorschütze gegen Wolfsberg, und der 17 jährige Defensivspieler Aristot Tambwe-Kasengele. „Eine tägliche Bastelstunde“, nannte Feldhofer die Suche nach der Aufstellung, bei der auch der japanische Fehlkauf Koya Kitagawa ein Thema sein wird. Die Elf der Spieler, die wegen Verletzungen oder Sperren nicht zur Verfügung stehen, klingt im 3-4-3-System gar nicht so schlecht: Niklas Hedl im Tor, im Abwehrzentrum Leo Greiml, Christopher Dibon und Max Hofmann, im Mittelfeld Filip Stojkovic, Srdjan Grahovac, Petrovic und Lion Schuster, vorne Bernhard Zimmermann, Ferdi Druijf und Niklas Binder.

Estaunliches tat sich bei Salzburg: Der 38 jährige Deutsche Alexander Walke, die Nummer drei der Tormannhierarchie, der letzten Sonntag beim 4:0 gegen Wolfsberg sein erstes Pflichtspiel seit drei Jahren bestritt, bekam einen neuen Einjahresvertrag. Damit geht Walke in seinen 13. Saison bei Salzburg. Es wird sicher stimmen, dass der Routinier als Leitfigur für die jüngere Spieler seine Wichtigkeit hat. Aber ehrlich, was soll sich Zlatko Junuzovic denken, der vier Jahre jünger als Walke ist, mit dem Sportchef Christoph Freund und Trainer Matthias Jaisslen aber nicht verlängern wollten? Die Wichtigkeit für jüngere Spieler hätte Junuzovic garantiert auch, wahrscheinlich eine größere als der Tormann Walke. So wird Junuzovic Sonntag in Hütteldorf zu seinem letzten Kurzeinsatz im Salzburg-Dress gegen Rapid kommen. Beim letzten erzielte er am 4. April in der Nachspielzeit das Siegestor zum 2:1-Heimsieg gegen Grün-Weiß.

Eine Tormann-Neuigkeit gibt es auch in Wolfsberg: Der 35 jährige Alexander Kofler wird mit dem „Finale“ gegen Rapid in der letzten Runde seine Karriere beenden, Nach neun Jahren bei den Lavanttalern. Als neue Nummer eins ist einer im Gespräch, der nur zwei Jahre jünger ist, aber schon Österreich-Erfahrung hat: Der Deutsche Raphael Wolf bestritt von 2009 bis 2012 110 Bundesligaspiele für Kapfenberg. Danach spielte er fünf Jahre bei Werder Bremen, seit 2017 bei Fortuna Düsseldorf.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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