Fußball

Rapid verlängerte mit Kelvin Arase bis 2022 und sucht bei Bayern II

Nach Christopher Dibon löste Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic den zweiten „heiklen“ Fall in Sachen Vertragsverlängerung, der für die Zukunft auch mit Blickpunkt Millionenverkauf sicher der interessanteste war: Der 21 jährige Kelvin Arase, der schon 2016 kurz nach der Eröffnung des Allianz-Stadions in der Bundesliga debütiert hatte, aber dann trotz seines Talents wieder zur Seite geschoben wurde, verlängerte den im Sommer auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis 2022. Arase, derzeit Präsenzdiener beim Bundesheer, schaffte erst im Herbst unter Trainer Didi Kühbauer den Sprung zum Stammspieler. Er und Barisic schätzen an dem in Nigeria geborenen Arase seine Schnelligkeit und vielseitige Verwendbarkeit. Die Verletzung von Neuzugang Thorsten Schick eröffnete Arase seit August die Möglichkeit, in der Bundesliga richtig Fuß zu fassen. Ohne den monatelangen Ausfall von Schick wäre er vielleicht noch Kooperationsspieler bei Ried. So schnell kann es gehen. Man muss die Chancen, wenn sie kommen, nützen.

Kühbauer hätte gerne noch mehr Spieler vom Typ Arase, speziell für die Außenbahnen. Die sucht Rapid derzeit gezielt. Und zwar europaweit. Unter anderem auch bei der zweiten Mannschaft von Bayern München in der dritten Liga. Darum beobachtete der für die Bundesligamannschaft zuständige Scout  Martin Hiden Freitag Abend das Lokalderby zwischen Unterhaching und Bayern München. Im von Sebastian Hoeneß, dem Sohn von Dieter Honeß, trainierten Talenteschuppen Bayerns gibt es interessante Spieler. Auch wenn der Wechsel von Ghana-Torjgäer Kwasi Wiedt nach Holland schon beschlossene Sache ist. Aber da gibt´s noch andere auffällige Talente  zwischen 18 und 21 Jahren. Da sind vorerst noch „No Name“-Spieler wie Leon Dajaku, der Neuseeländer Sarpreet Singh oder Meritan Shabani.

Zwischen Bayern II und Rapid schon einmal eine große Erfolgsstory namens Steffen Hofmann. 2002 von Bayerns Amateuren nach Hütteldorf gelotst, was die mit Abstand beste Tat von Lothar Matthäus in seiner kurzen Zeit als Rapid.Trainer war. Ein Jahr später war Hofmann schon Kapitän, führte Rapid zu den letzten zwei Meistertiteln, wuchs bei den Fans zum grün-weißen Fußballgott. Seit einem Jahr ist er Talentemanager mit noch immer sehr guten Kontakten zu Bayern.  Einen „neuen Steffen“ könnte Grün-Weiß sehr gut gebrauchen. Etwa wie das letzte Kapitel in Sachen Vertragsverlängerung, das bereits eine monatelange Hängepartie ist, endet. Bei der geht es um Kapitän Stefan Schwab.

Foto: SK Rapid.

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