Fußball

Salzburg und Wolfsberg zählen zu den Gewinnern der Nations League

Spanien schaffte nach Kroatien, Holland und Italien den Sprung in die Finalrunde der Nations League. Durch ein spätes 1:0 (0:0) gegen Portugal im „Felsenstadion“ von Braga. Für das Goldtor sorgte nach 88 Minuten Routinier Alvaro Morata, der nach zwei Saisonen bei Juventus jetzt wieder für Atletico Madrid stürmt. Absteiger Österreich belegt im UEFA-Ranking der Liga A unter 16 Teilnehmern Rang 13. Noch vor Tschechien, England und Wales, den anderen Gruppenletzten.

Zwei österreichische Klubs können sich durchaus als Gewinner der letzten zwei Spieltage der Nations League sehen. Einer ist Meister Red Bull Salzburg. Torjäger Benjamin Sesko, der zu Saisonbeginn noch nicht so auf Touren kam, wie es sich Trainer Matthias Jaissle erhoffte, kehrte als neuer slowenischer „Held“ nach Salzburg zurück. Weil er der entscheidende Mann war, dass Slowenien nicht aus der Liga B absteigen musste, sondern Schweden. Beim 2:1-Heimsieg gegen Norwegen und Ex-Salzburg-Torjäger Erling Haaland in Laibach leistete der 19 jährige den Assist zum Ausgleich, und erzielte das Siegestor. Dienstag Abend gelang ihm in Stockholm beim 1:1 (1:1) ein Prachttreffer zur Führung. Der Volley von Sloweniens Nummer elf mit links aus schrägem Winkel schlug genau unter der Latte im langen Eck ein, zählt zu den Kandidaten für das „Tor der Runde“ (Bild oben). Zu den anderen Anwärtern zählen der Engländer Mason Mount und Deutschlands Chelsea-Legionär Kai Havertz. Bei Sloweniens Unentschieden war auch Sturm-Legionär Jon-Gorenc Stankovic von Beginn an im Einsatz, Österreichs ehemaliger U 21-Teamspieler Sandi Lovric, jetzt Legionär bei Udinese, als Dritter der Serie A das Überraschungsteam in Italien, wurde bei beiden Partien im Finish eingetauscht. Seskos Selbstvertrauen wird durch seine Tore garantiert größer geworden sein, das kann Salzburg vor dem Spitzenduell am Samstag gegen den LASK und dem Heimspiel in der Champions League gegen Dinamo Zagreb am kommenden Mittwoch nur recht sein.

Wolfsberg kann sich über Tai Baribo freuen. Weil der 24 jährige Torjäger seinen Marktwert von derzeit 1,3 Millionen Euro weiter steigerte. Passierte am vergangenen Samstag im Bloomfield-Stadion von Tel Aviv bei Israels 2:1 (1:1)-Sieg gegen Albanien. In der 86. Minute wurde Baribo eingetauscht, sechs später gelang ihm der Siegestreffer. Womit unter Alon Hazan, dem Nachfolger von Willi Ruttensteiner als Teamchef, erstmals der Aufstieg in die A-Liga gelang. In der spielt Israel dank Baribos Tor zum Unterschied von Österreich im nächsten Jahr mit. Den ersten Treffer der Israelis hatte der Vorgänger von Baribo bei Wolfsberg, Shon Weissman, erzielt.

Foto: UEFA.

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