Fußball

Sensation St.Pölten! Salzburg nur noch einen Punkt vor LASK

Wer hätte das gedacht? Nach 15 Runden beträgt der Vorsprung von Mister Red Bull Salzburg auf den Zweiten, auf Vizemeister LASK, nur einen Punkt.  Schuld daran ist das erste Unentschieden der Salzburger dieser Saison in einem Heimspiel: Nach 34 Minuten gegen St.Pölten durch japanische Tore von Takumi Minamino und  Masaya Okugawa 2:0 geführt, aber am Ende hieß es nur 2:2 (1:0). Die zweite Hälfte verlor Salzburg sogar 0:1, womit die Niederösterreicher ihren Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigten. Zuvor hielten sie viermal ein 0:1 auf. nach einem 0:2 nicht zu verlieren, schafften sie erstmals bei Österreichs bester Mannschaft. Sie hielten sie auf wie Dominik Hofbauer im Bild oben Youngster Mohamed Camara. Eigentlich unglaublich.

„Nach einer Ländersoielpause haben wir immer Probleme, den Rhythmus zu finden“, sagte Trainer Jesse Marsch schon vor dem Spiel. Und nachher wieder. Die vielen Reisen der Legionäre fordern ihren Tribut. Zudem verletzte sich im Training Sekou Koita, der wahrscheinlich in der Startelf begonnen hätte.. Freiwillig verzichtete Marsch auf Jerome Onguene und Max Wöber, Enock Mwepu und Patson Daka begannen auf der Bank.Trotzdem hätten die Salzburger nie das Match aus der Hand geben dürfen. Das lag an den zwei Innenverteidigern: Marin Pongracic verursachte unnötig den Elfmeter, den Daniel Luxbacher kurz vor der Pause zum 2:1 nützte, Andre Ramalho leitete mit einem verunglückten Kopfball die Aktion zum Ausgleich ein, den Husein Balic, der auch den Elfmeter herausgeholt hatte, nach einer Stunde im zweiten Versuch nach Assist des Nordkoreaners Kwang Ryong Pak erzielte. Die Chancen auf das dritte Tor, die es danach gab, ließen Hee Chan Hwang und Ramalho ungenützt. „Wir haben zwei böse Fehler gemacht, die Mittwoch nicht passieren dürfen“, dachte Marsch schon an die Champions League in Genk, „müssen die richtige Entscheidung treffen, wie die Besetzung in unserer Verteidigung aussieht.“ Auch der Däne Ramus Kristensen überzeugte nicht wirklich.

So kam der  LASK mit seinem siebenten Sieg in Folge, seinem achten Auswärtssieg hintereinander, dem 2:0 (0:0) beim Aufsteiger WSG Swarovski Wattens,  Salzburg sehr nahe. Im Föhnsturm stand es am Innsbrucker Tivoli bis zur 79. Minute 0:0, ehe Peter Michorl den Bann brach. Vor der Pause brauchten die Linzer etwas Glück, als der Wiener Referee Josef Spurny, dem Wattens-Trainer Thomas Silberberger nachher eine klare LASK-Tendenz unterstellte und vorwarf,  die Führung der Tiroler durch Innenverteidiger Stefan Hager wegen eines Fouls an Torhüter Alexander Schlager nicht gelten ließ. Das war umstritten, weil der Linzer Philipp Wiesinger Hager in den Tormann hineinstieß. Die größte Stärke des LASK ist die Defensive, in der die Salzburger mitunter schwächeln: In fünfzehn Runden kassierte der LASK nur acht Tore, sechs weniger als Salzburg Das sind nur 0,5 pro Spiel. Sky-Experte Alfred Tatar nannte dies im  Wiener Studio sogar Weltklasse. Gäbe es schon jetzt die  Punkteteilung und nicht erst am 8.März 2020, dann wäre der LASK mit Salzburg gleichauf.

Souverän verteidigte Wolfsberg im ersten Speil nach Gerhard Struber mit dem 4:1 (2:0) bei der Schießbude der  Liga in Mattersburg, die bisher 44 Treffer kassierte, Platz drei. Israels Teamstürmer Shon Weissman brachte nach einer perfekten Flanke von Assistkönig Michael Liendl mit einem Seitfallzieher zur Führung die Kärntner auf die Siegesstrasse, kam nach der Pause noch zu seinem 14.Saisontor. Interimstrainer Mo Sahli kann nichts Nachfolger von Struber gelingen, selbst wenn Wolfsberg mit ihm in der Europa League den Aufstieg schaffen und in der Meisterschaft bis zur Winterpause kein Spiel verlieren sollte: Sahli hat nicht die nötige UEFA-Lizenz.

Foto: Red BullSalzburg/Media.

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