Fußball

Strebinger ohne Helm: Was bei den ersten Tests von Rapid auffiel

Zuerst 4:0 (1:0) gegen Lafnitz, den Ex-Klub von Trainer Ferdinand Feldhofer, dann 2:4 (1:2) gegen Vorwärts Steyr: Sieg und Niederlage für Rapid beim Testdoppel gegen die Zweitligisten am Donnerstag vor den Augen des dick vermummten Heimkehrers Yusuf Demir. Mit einigen Auffälligkeiten. Etwa, dass Feldhofer beide Mannschaften im 4-1-3-2 agieren ließ. Nicht dabei waren Ercan Kara und Talent Martin Moormann. Nicht wegen positiver Corona-Tests, sondern wegen „echter“ Erkrankungen. Zum ersten Kurzeinsatz von Christopher Dibon und Philipp Schobesberger nach ihren Langzeitausfällen kam es nicht.

Gegen Steyr gab es zwei Comebacks: Nach der Pause spiele Richard Strebinger erstmals seit September wieder im Tor. Die Schulterverletzung scheint auskuriert. Und dazu präsentierte er sich im New Look. Erstmals seit Jahren spielte er ohne den seit dem Frühjahr 2018 gewohnten Helm (Bild oben). Den trug er wie zuvor der tschechische Klassekeeper Petr Cech, weil er sich damit gut und sicher fühlte. Das zweite betraf den 20 jährigen Dalibor Velimirovic auf der Position der Nummer sechs vor der Abwehr. Elfmal spielte er im Herbst in der zweiten Mannschaft, sieben Partien bestritt er in der Bundesliga. Es wären sicher mehr geworden, hätte ihn nicht nach dem auffälligen Debüt am 1. September 2019 beim 3:1-Auswärtssieg im Derby gegen die Austria das Verletzungspech verfolgt: Zunächst Seitenbandriss im Knie, im Sommer 2020 Kreuzbandriss.

Für die Tore sorgten Dejan Petrovic, der einen Elfmeter verwandelte, den Marco Grüll herausholte, dann Grüll, diesmal als zweite Spitze eingesetzt, nach Vorarbeit von Thorsten Schick, Taxiarchis Fountas per Kopf nach Flanke von Jonas Auer und im Finish der Linksverteidiger selbst. Im Abwehrzentrum spielte neben Emanuel Aiwu Marko Dijakovic, Koya Kitagawa kam im Mittelfeld über die gesamte Distanz zum Einsatz. Feldhofer sprach von guten Erkenntnissen in beiden Richtungen: „Gegen Lafnitz war unser Tempo sehr gut, agierten wir mit dem Ball kompakt und mutig!“

Gegen Vorwärts Steyr gelang zwar der Blitzstart durch die Führung des 19 jährigen Stürmers Bernhard Zimmermann aus der zweiten Mannschaft in der ersten Minute. Aber das Tor des Niederösterreichers tat dem Spiel nicht gut. Die „Zweitbesetzung“ agierte zu locker, kassierte zu leicht die Tore. Vom Bundesligakader spielten Max Hofmann, Max Ullmann, Srdjan Grahovac, Christoph Knasmüller und Kelvin Arase als zweite Spitze neben Zimmermann, der nach 74. Minuten auch den zweiten Treffer erzielte. Das war nur noch die Ergebniskosmetik zum 2:4.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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