Fußball

Zu müde, zu heiß und vor allem zu viele Fehler! Rapid-Ärger über 2:3

Es war zwar nur das dritte Vorbereitungsspiel. Aber eine Niederlage ärgert immer. So auch Rapids 2:3 (0:1) in Oberwart gegen Zyperns Vizemeister AEK Larnaca auf der Heimfahrt vom Trainingslager im Avita-Resort von Bad Tatzmannsdorf. Auch wenn man die Begründungen dafür wusste: Zu müde nach dem harten Trainingsprogramm, zu große Hitze, mit der die Zyprioten offenbar besser umgehen konnten, zu viele Fehler. Im Frühjahr kassierte Rapid kein Tor nach einer Standardsituation, gegen Larnaca gleich zwei. Nächsten Samstag soll es gegen Schottlands Meister Celtic Glasgow in Hütteldorf besser klappen.

Trainer Ferdinand Feldhofer tauschte wie angekündigt zur Pause die komplette Mannschaft aus, probierte im 4-4-2 wieder etwas aus. In der ersten Hälfte das Duo Manfred Sollbauer und Emanuel Aiwu im Abwehrzentrum, an den Flügelpositionen im Mittelfeld Ante Bajic und Nicolas Kühn, als Doppelspitze Heimkehrer Guido Burgstaller (Bild oben) und Marco Grüll. Burgstaller war Kapitän der Startelf, da Max Hofmann noch nicht einsatzfähig ist und Christopher Dibon erst nach der Pause sein Comeback feierte, das sich für ihn durchaus gut anfühlte, obwohl die „blöden Tore“ ärgerten. In der zweiten Hälfte debütierte der Slowake Martin Koscelnik als Rechtsverteidiger, stürmten Bernhard Zimmermann und Rene Kriwak an vorderster Front. Noch nicht voll im Training steht Ferdi Druijf, das wird sich vermutlich erst in der übernächsten Woche ändern.

Den Führungstreffer von Larnaca erzielte der Nigerianer Victor Olatunji, der in der Mattersburger Konkurssaison 2019/20 bei den Burgenländern gespielt hatte. Für Rapid trafen in der zweiten Hälfte Dragoljub Savic zum 1:1 und Kriwak zum 2:2. Fast hätte mit seiner auffälligsten Aktin vor der Pause der Serbe Aleksa Pejic getroffen, der mit einem Heber aus der eigenen Hälfte über den weit vor dem Tor stehenden zypriotischen Goalie knapp scheiterte. „Vom Ergebnis her kein gelungener Abschluss des Trainingslagers“, gab Feldhofer zu, „aber mit der Art und Weise unseres Auftretens bin ich nach den harten Trainingseinheiten sehr zufrieden!“

Zufrieden konnte Feldhofers Vorgänger Didi Kühbauer mit dem dritten Test der LASK-Vorbereitung sein. Beim 2:0 (2:0) gegen Rapid Bukarest in Hausmening traf der neue kroatische Stürmer Marin Ljubicic bereits nach zwölf Minuten, für den Endstand sorgte Thomas Goiginger „Es geht in die richtige Richtung, obwohl es noch Dinge gibt, an denen wir arbeiten müssen“, bilanzierte Kühbauer.

 

Foto: SK Rapid/Red Ring Shots, Daniel Widner.

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