Fußball

Austria muss sich wegen Pervan neu orientieren! Hammerlos für Sturm

Die letzten Arbeiten am neuen Rasen in Austrias neuer Generali-Arena (Bild oben) sind voll im Gang, die Saisonvorbereitung begann Dienstag. Erstes Highlight: Die Einweihungam 13. Juli gegen Borussia Dortmund. Einen Tag später eröffnet Erzrivale Rapid in Hütteldorf offizielle die neue Saison. Gegen den Hamburger SV. Lassen die Gegner darauf schließen, dass in sportlicher Hinsicht eine Verschiebung der Kräfte in Richtung Violett im Gange, Austria wieder auf der Überholspur ist? Borussia Dortmund spielt in der Champions League, der Hamburger SV, sicher auch ein klingender Name, erstmals nur in der zweiten Liga.  Mit dem Promi-Absteiger verbindet Rapid allerdings die Erinnerung an einen glanzvollen Abend in der Europa League vor neun Jahren, an das 3:0 im Happel-Stadion. Der Trainer von damals, Peter Pacult, geht mit seinem albanischen Klub Kukesi im Juli in die Qualifikation für die Champions League. Schien in der  UEFA-Einteilung vor der Dienstag-Auslosung in einer Gruppe unter anderem mit Celtic Glasgow, dem FC Astana aus Kasachstan, Roter Stern Belgrad, Hapoel Beer-Sheva aus Israel,  Spartak Trnava aus der Slowakei auf. Trnavas Meistertrainer mit Austria-Vergangenheit, Nestor el Maesto, unterschrieb inzwischen für zwei Jahre bei CSKA Sofia.

Pacults Erstrundengegner, Maltas Meister FC La Valletta, wird keine unüberwindbare Hürde sein. Ein Hammerlos gab es  hingegen für Sturm Graz bei der Auslosung in Nyon: Der Gegner in der zweiten Runde heißt Ajax Amsterdam mit dem Ex-Rapidler Max Wöber Da sind die Grazer krasser Aussenseiter. Daran ändert auch der 22jährige Außenspieler Raphael Obermair nichts, den Sturm von den Bayern-Amateuren holte. Auf Vorschlag von Trainer Heiko Vogel, der ihn von seinem Job bei Bayern kannte. Es wäre ein kleines Wunder, sollte Sturm  das wiederholen können, was Rapid vor drei Jahren gelang: Ajax zu eliminieren. Sturm muss zum Unterschied von Rapid schon zum ersten Spiel in die Ajax-Arena, wo Rapid in der zweiten Partie der historische 3:2-Sieg mit zwei Toren von Louis Schaub gelungen war.

Wann wird Rapid wieder international ähnliche Galavorstellungen wie gegen Ajax oder Jahre zuvor gegen den Hamburger SV liefern? Gelingt im August der  Sprung in die Gruppenphase? In der  Suche nach einem zweiten Stürmer zum Serben Andrija Pavlovic gab´s noch keinen Abschluss. Sondern Abgänge: Der Wechsel von Stürmer Armin Mujakic, der das grün-weiße Angebot ablehnte, zu Ex-Rapid-Trainer Damir Canadi und Griechenlands Sensationsteam Atromitos Athen ist offiziell. Ebenso der des 24jährigen Mittelfeldspielers Osarenren Okungbowa zu St. Pölten. Sein Potenzial ist unbestritten. Nur verloren Rapids Sportchef Fredy Bickel und Trainer Goran Djuricin den Glauben, dass es Okungbowa wegen seines Verletzungspechs in den letzten zwei Jahren noch abrufen kann. Das könnte  Rapid noch bereuen.

Austria ist noch dabei, eine neue Mannschaft zu formieren, die sich für einen europäischen Bewerb qualifizieren kann. Und muss sich seit Montag Abend wieder etwas neu orientieren. Grund: Der Transfer von LASK-Kapitän Pavao Pervan zu Wolfsburg. Denn die Austria wollte den 30jährigen  als neue Nummer eins für das Tor engagieren. Die Verhandlungen schienen durchaus positiv zu laufen, Pervan wollte die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag für den Wechsel nach Wien nützen, ehe die natürlich finanziell lukrativere Bundesliga lockte und den Zuschlag bekam.  Nur wird Pavao bei Wolfsburg, wo er bis 2021 unterschrieb, nicht die Nummer eins, sondern der verlässliche Ersatz für den Belgier Koen Casteels sein. Jetzt beginnt die Tormannsuche der Austria wieder bei null. Kontakte zu Cican Stankovic bestehen weiterhin, aber den will Meister Red Bull Salzburg nicht freigeben. Einen Ausländerplatz an einen Tormann zu vergeben lag eigentlich nicht in den Planungen von Austrias Trainer Thomas Letsch und des technischen Direktors Ralph Muhr. Die war und ist eigentlich vorgesehen für einen neuen „Brecher“ im Angriff. Gesucht wird zudem ein Innenverteidiger mit einem starken linken Fuß.

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