Fußball

Chinesen-Coup kostet Ex-Rapid-Sportchef Bickel Job in Zürich! Was passiert mit Djuricin?

Der Schweizer Rekordmeister in chinesischem Besitz! Die Swiss Football League genehmigte bereits die Übernahme von Grasshoppers Zürich durch die in Hongkong ansässige Union Holding von Jenny Wang Jinyuan, einer einflussreichen Persönlichkeit in Wirtschaft, Kunst und Kultur. Jetzt will die Unternehmerin den 130 Jahre alten Traditionsklub aus der zweiten Liga wieder an die Spitze der Schweiz zurückführen, dafür mindestens 40 Millionen Euro in die Hand nehmen. Sie bezeichnete dies als startegische Entscheidung, kaufte 90 Prozent der Anteile der Grasshoppers Fußball AG von den bisherigen Besitzern Peter Stützer und Stephan Anliker.

Der Chinesen-Coup kostete Ex-Rapid-Sportchef Fredy Bickel nach einem halben Jahr den Job bei Grasshoppers. Mitunter war er Geschäftsführer Sportchef, Scout und Buchhalter in einer Person. Jetzt ist das Vergangenheit. Als Sportchef beerbt ihn ein 46 jähriger Holländer, der auch in Österreich tätig war: Bernard Schuiteman, von 2014 und 2016, also vor Bickels Zeit,Chefscout bei Rapid, nicht immer zum  Gefallen des damaligen Trainers  Zoran Barisic. Zuletzt arbeitete Schuiteman in England als Scout bei Manchester United und Wolverhampton. Der Sechste der Premier League gehört dem Ehemann der neuen Grasshoppers Besitzerin, Guo Guanyeang, der in der Rangliste der Superreichen Chinas, auf Rang 23 steht. Als er Wolverhampton übernahm, war der Klub in der zweiten Liga. Sein engster Mitarbeiter in Sachen Fußball ist einer der großen Namen in der Beraterszene: Jorge Mendes, der Ball hinter Cristiano Ronaldo und Jose Mourinho. Er soll auch beim Grasshoppers-Coup die Finger im Spiel gehabt haben. Ein bisheriger Berater namens Shqiprim Berisha ist seit Donnerstag der neue General Manager der Hoppers

Da Bickel gehen musste, stellt sich auch die Frage nach Goran Djuricin (Bild oben). Bickel hatte den Mann, den er im Frühjahr 2017 vom Assistenten Damir Canadis zum grün-weißen Cheftrainer befördert  und ihn im September 2018 schweren Herzens für Didi Kühbauer „geopfert“ hatte, erst Anfang Februar nach Zürich geholt. Um vielleicht via Relegation noch die Rückkehr in die Super League zu schaffen, verpflichtete Bickel vier neue Spieler. Jetzt ist Schuiteman der neue Chef von Djuricin, dessen Vertrag bis Saisonende läuft, sich beim Aufstieg automatisch verlängern würde. Grasshoppers liegt in der zweiten Liga punktgleich mit dem Zweiten Vaduz auf Rang drei, müsste Vaduz überholen, um in die Relegation zu kommen. Falls die Saison fertig gespielt wird. Grasshoppers sollte am 27.April wieder mit dem Trainings beginnen. Donnerstag radelt Djuricin in Wien durch die Lobau, nahm an, dass er in den nächsten Tagen einen Anruf aus Zürich bekommen wird. Von einem geplanten Trainerwechsel war Donnerstag nichts zu hören. Möglicherweise wird Djuricins Wiener Stammklubs,die Austria, etwas neidisch nach Zürich blicken: Ein Investor dieses Größenordnung täte auch Violett sehr, sehr gut. Allerdings plant Violett nur 49 Prozent der Austria-AG zu verkaufen.

 

Foto: Grasshoppers Zürich.

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