Fußball

Herzog mit Israel 60 Kilometer von Salzburg entfernt

Nur noch drei Wochen bis zu Österreichs drittem und viertem Anlauf zum ersten Sieg in der EM-Qualifikation gegen Slowenien mit Atletico Madrids Weltklassetormann Jan Oblak am 7.Juni in Klagenfurt und Nordmazedonien am 10.Juni in Skopje. Nach dem 0:1 gegen Polen und der 2:4-Pleite in Israel  läuft ab 2.Juni die Vorbereitung in Pörtschach, trainiert wird im Wörthersee-Stadion. AuchTeamchef Franco Foda weiß: Viele Punkt darf Österreich nicht mehr liegen lassen. Willi Ruttensteiner und Andi Herzog, Israels Sportdirektor und Teamchef aus Österreich, ziehen ihr Team schon drei Tage früher zusammen: Am 30.Mai, also zu Christi Himmelfahrt beginnt die Vorbereitung auf die Auswärtsspiele gegen Lettland in Riga und Polen in Warschau, in Bayern, nur 60 Kilometer von Salzburg entfernt.  In Grassau am Chiemsee. Die Israelis haben vier Punkte mehr als Österreich. Herzog  sieht im Match beim punktelosen Letzten Lettland, der bisher in Skopje gegen Mazedonien 1:3 und in Warschau 0:2 verlor ein Schlüsselspiel: „Holen wir dort drei Punkte, wird das Thema Qualifikation wirklich ernst. Eigentlich stehen alle unter Zugzwang“  Darum das Camp bis zum 6.Juni unweit der österreichischen Grenze. Dorthin hat´einer von Israels Schlüsselspielern nicht weit: Munas Dabbur, der am 26.Mai sein letztes Match im Dress von Red Bull Salzburg bestreiten wird.

Unmittelbar nach dem 4:2 über Österreich in Haifa begannen Ruttensteiner und Herzog Anfang April die Vorbereitung auf die Juni-Spiele zu planen. Wegen der hohen Temperaturen, die normal zu dieser Zeit in Israel bereits herrschen, dachten sie von Beginn ans Ausland.  Zunächst war sogar ein Camp in Österreich im Hotel“Dilly“ in Windischgarsten, ein Thema. Den Plan ließ Ruttensteiner aber fallen. Zu viel mediales Interesse in Österreich, zu wenig Ruhe. Zum Viersterne-Golfressort Achental in Grassau verhalf Herzog Freund Ralph „The Voice“ Schader (Bild oben). Der stellte die Kontakt zum Chef Gerhard Braun her. In Grassau logierte auch schon Deutschlands Team. Die mediale Aufmerksamkeit wird aber auch im Chiemgau wegen  Herzog und seiner Bundesligavergangenheit bei Werder Bremen und Bayern München nicht gerade gering sein.

In Israeli ist die Euphorie nach dem Sieg gegen Österreich noch immer groß. Herzog will sie gar nicht dämpfen, wird alle wichtigen Spieler dabei haben. Aus China von Guangzhou kommen Eran Zahavy, der dreifache Torschütze gegen Österreich, und Dia Saba, aus der Ukraine die 19jährige Stürmerhoffung Manor Solomon von Schachtjor Donezk, der Dienstag beim 4:0 des Meisters im Cupfinale gegen Inhalets Pehove eingewechselt wurde und das vierte Tor erzielte. Mit einigen Legionären, die bei ihren Klubs ihre Saison bereits beendet haben, beginnt er nächste Woche  individuell im Trainingszentrum Shefayim des israelischen Verbands zu arbeiten Mit Kapitän Bibras Natcho von Olympiakos Piräus, mit Brighton-Mttelfeldspieler Biram Kayal oder Omri Harush von Lokeren in Belgien. In Grassau am Chiemsee  gibt´s dann in kompletter Besetzung den Feinschliff. Österreichs ehemaliger Schwimmstar Markus Rogan wird als Mentaltrainer dort dafür sorgen, dass Israels Mannschaft weiter an sich glaubt. Nicht nur für Herzogs England-Legionär ist die Saison vorbei. Auch für den von Foda, für Marko Arnautovic. Wie sich der in der Zeit bis 2. Juni in Schuss halten wird?

Foto: GOLI-PRESS.

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