Fußball

Kann eine Schiedsrichterin Didi Kühbauer ruhig stellen? Dritte Niederlage von Stöger

Es gab in den letzten drei Jahren kaum einen österreichischen Schiedsrichter, der sich von der  Rapid-Betreuerbank einiges anhören musste. Reklamationen, zum Teil deftige Worte. Donnerstag in der Europa League gegen Kroatiens Serienmeister Dinamo Zagreb gibt es im Weststadion eine Premiere: Erstmals pfeift eine Frau ein grün-weißes Heimspiel. Die Ehre und Herausforderung wird der  40jährigen Kateryna Monsul zuteil. Die war schon einmal im Einsatz: Im März dieses Jahres beim 3:1 Österreichs im ersten Heimspiel der WM-Qualifikation gegen die Färöer. Da pfiff sie eher unauffällig, was immer für einen Unparteiischen, egal ob Frau oder Mann, stets ein gutes Zeichen ist, verteilte zwei gelbe Karten. An Florian Grillitsch schon nach 16 Minuten.  Ob Kateryna Monsul mit energischen Ansagen Rapids Trainer Didi Kühbauer und seinen Assistenten Manfred Nastl „ruhig“ stellen können wird? Wenn ihr dies gelingt, wird der vierte Offizielle den ganzen Ärger von Kühbauer und Nastl zu hören bekommen. Der ist mit Denys Shurnan ein Mann.  Einen Grund, sich über Entscheidungen der Schiedsrichter aufzuregen, finden Kuhbauer und Nastl eigentlich immer. Der Video Assistant Referee kommt aus Deutschland: Felix Zwayer, der 2005 mit seinen Aussagen den deutschen Wettskandal ins Rollen gebracht hatte und sechs Monate gesperrt worden war.

Mittwoch waren nur noch 700 Karten für das zweite Heimspiel Rapids in der Gruppenphase zu haben. In dem es für Rapid auch darum geht, das erste Tor zu erzielen. Dabei stellt Grün-Weiß die einzigen zwei Spieler, denen im ersten Durchgang der Bundesliga ein Dreierpack gelang. Das waren Taxiarchis Fountas in der dritten Runde beim 3:0 gegen Wolfsberg und Ercan Kara in der zehnten beim 5:2 gegen WSG Tirol. Laut der Datenbank von Bundesligapartner „Opta“ war Rapid bisher die zweitaggressivste Mannschaft der Liga nach Tabellenführer Red Bull Salzburg. In Ergebnissen schlug sich das aber noch nicht nieder. Sturm Graz, Österreichs zweite Europa League-Fighter sorgte, hingegen für einen Offensiv-Rekord: 27 Tore in den ersten elf Runden erzielte Sturm bisher noch nie. Kein Zufall, weil die Grazer mit Jakob Jantscher (je sechs Tore und Assists) und Kelvin Yeboah (sieben Tore und drei Assists) die Spieler mit den meisten Scorerpunkt stellen. Yeboah ist auch der Spieler mit den meisten Torschüsssen (46) und Strafraumaktionen (85) in den ersten elf Runden. Sportchef Andreas Schicker verlängerte Dienstag vorzeitig den Vertrag mit einem anderen Schlüsselspieler der Grazer: Der 25 jährige Slowene Ion Gorenc Stankovic, das Um und auf im zentralen Mittelfeld, verlängerte bis 2025.

Im vorgezogenen grün-weißen Duell der Europa League bezog Peter Stöger Dienstag Nachmittag mit Ungarns Meister Ferencvaros Budapest in Glasgow gegen Celtic nach dem 1:2 gegen Leverkusen und Betis Sevilla die dritte Niederlage. Mit 0:2 (0:0) die bisher höchste. Bis zur 57. Minute hielt Ferencvaros eigentlich problemlos das 0:0, nach Celtics Führungstor durch den Japaner Kyogo Furuhashi hätte die Niederlage höher ausfallen können. Torhüter Denes Dibusz wehrte unter anderem einen Elfmeter ab.

Foto: msn.com.

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