Fußball

Valentino Lazaro bei elf Kandidaten für den Puskas-Preis

Valentino Lazaro macht alles andere als leichte Zeiten in seiner Karriere durch. Man könnte fast sagen, in den letzten zwei Saisonen lief er von einer Verletzung in die andere. Egal, ob bei Borussia Mönchengladbach, aktuell bei Benfica Lissabon oder auch in Österreichs Nationalteam. Immer wieder muskuläre Probleme, meistens in der Wade. Deshalb kam er im Sommer bei der Europameisterschaft nur 20 Minuten zum Einsatz. Bei Mönchengladbach absolvierte er 2019/20 in der Bundesliga nur 22 von 34 möglichen Partien, die meisten als Joker. So wie in dieser Saison bei seinen bisher neun Einsätzen für Benfica.

Daher tut es dem 25 jährigen Grazer sicher gut, dass sein vielleicht größtes Highlight in den letzten zwölf Monaten auch international Beachtung fand. Sein „Skorpion-Kick“ im Dress von Mönchengladbach am 8. November 2020 zählt zu den elf Kandidaten um den Puskas-Preis des Weltverbands FIFA, benannt nach der ungarischen Legende, dem ehemaligen Star von Real Madrid.  Mit dem wird d er Schütze des attraktivsten Tores zwischen8. Oktober 2020 und 7.August 2021 ausgezeichnet. Letztes Jahr war es Son Heung-Min, der südkoreanische Stürmer in Diensten von Tottenham. Lazaro gelang dieses Supertor (Bild oben), das an den großen Zlatan Ibrahimovic erinnerte, am 8. November 2020 in der 94. Minute beim Auswärtsspiel in Leverkusen. Er brachte Mönchengladbach damit nur auf 3:4 heran, sorgte aber für viel Gesprächsstoff. Es war das erste von zwei Bundesligatoren Lazaros für Gladbach bei seinem dritten Kurzeinsatz.

Der Gewinner wird von einer nationalen Jury bestehend aus einem Gremium von FIFA-Legenden sowie von auf der FIFA-Homepage registrierten Fans aus aller Welt gewählt. Die Stimmen jeder dieser beiden Gruppen werden gleich gewichtet. Die größten Konkurrenten von Lazaro: Tschechiens Teamstürmer Patrik Schick mit seinem Treffer aus 45 Metern, fast  von der Mittellinie, zum 2:0 gegen Schottland  in Glasgow bei er Europa-Meisterschaft, Manchester City-Star Riyad Mahrez mit einem Prachttreffer für Algerien in der Qualifikation zum Afrika-Cup und der Iraner Mehdi Taremi, der in Sevilla mit einem Fallrückzieher für das Siegestor des FC Porto beim 1:0 im Viertelfinale der Champions League gegen Chelsea gesorgt hatte. Lazaros Skorpion-Kick bleibt aber einzigartig unter den elf Toren.

Vergeben ist seit Montag Abend der begehrteste Preis, der Ballon d´ Or für den Weltfußballer des Jahres. Er ging an Titelverteidiger Lionel Messi. Zum insgesamt siebenten Mal. Weil er Argentinien zum ersten Copa America-Titel seit 1993 führte. Auf den Plätzen folgten Bayern-Topstar Robert Lewandowski, der die meisten Tore des Jahres erzielte, Europameister Jorginho von Chelsea, N´Golo Kante von Chelsea, Karim Benzema von Real Madrid und Cristiano Ronaldo. Seine schlechteste Platzierung seit 2010. In Deutschland sorgte Messis Auszeichnung für Ärger. „Bild“ tobte über eine „Skandalwahl“, weil Lewandowski nur Zweiter wurde.

 

Foto: Borussia Mönchengladbach.

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