Fußball

Rapid hat größere Chancen auf ersten Wiener Sieg als Austria! Patrick Wimmer Montag in Bielefeld

Noch kein Sieg der Wiener Klubs in den ersten zwei Runden der Bundesliga, nur zwei Unentschieden –  ändert sich das am Sonntag? Die Chancen auf den ersten Wiener Sieg stehen sicher bei Rapid um einiges besser. Wegen des Heimvorteils und weil Gegner Wolfsberg ebenfalls noch sieglos ist. Die Austria muss hingegen zur herausragenden Nummer eins in Österreich, zu Meister Red Bull Salzburg. Der seit acht Spielen gegen Violett ungeschlagen ist davon sieben gewann. Auch wenn Austrias Trainer Manfred Schmid davon spricht, dass es keine Gedanken gibt, dass in Salzburg nichts zu holen sein wird, auch wenn alle von der  Idee, wie man spielen muss, um zu bestehen, total überzeugt sind: Es wäre ein Wunder, sollte Salzburg nicht den dritten Sieg feiern.

Zumal Trainer Matthias Jaissle ankündigte, man werde den Teufel tun, die Austria zu unterschätzen. Selbst wenn Ex-Austrianer Zlatko Junuzovic mit Wadenproblemen und der erkältete Luka Sucic ausfallen sollten, Jaissle hat gleichwertige Alternativen. Die jungen Himmelstürmer Karim Adeyemi (zwei Doppelpacks in den ersten zwei Runden schaffte in Salzburg zuvor nur Jonathan Soriano vor sieben Jahren) und Benjamin Sesko (25 Strafraumaktionen in den ersten zwei Spielen, so viele wie kein anderer in der Bundesliga) könnten für die Austria-Wackelabwehr zu schnell und gut sein. Ihren wahrscheinlich schnellsten Spieler verliert die Austria am Montag: Da absolviert der 20 jährige Patrick Wimmer die medizinischen Checks bei Arminia Bielefeld. Das bringt der Austria 700.000 Euro Ablöse, zudem ist sie an einem Weiterverkauf beteiligt. Damit dürften die Hoffnungen von Rapid-Verteidiger Max Ullmann auf einen Wechsel nach Bielefeld dahin sein.

Rapid setzt im Hütteldorfer Allianz-Stadion gegen Didi Kühbauers Ex-Klub Wolfsberg darauf, dass Neuzugang Marco Grüll (Bild oben) fortsetzt, womit er Donnerstag gegen Anorthosis Famagusta aufgehört hat: Mit einem Tor. Im Uniqa-Cup und in der Qualifikation zur Europa League hat er bisher getroffen, in der Bundesliga noch nicht. Ein Ansatz dazu können die Standards sein. Gegen die Zyprioten führten die von Co-Trainer Thomas Hickersberger erdachten Varianten zu einem Tor und zwei ungenützten Chancen. Wolfsberg kassierte bei der 1:4-Heimpleite gegen Sturm Graz drei Tore nach Standards von Jakob Jantscher. Auch wenn das nicht immer so passieren wird, anfällig sind die Kärntner mit ihrer kombinierten Raum-und Manndeckung bei Standards doch. Rapid hat nur die gleiche „Notbesetzung“ zur Verfügung wie am Donnerstag, Also ohne Filip Stokjovic, Robert Ljubicic und Dejan Petrovic.

Wolfsbergs Trainer Robin Dutt meine keck: „Auch Hartberg hat in Hütteldorf gewonnen!“ Daraus folgerte er, dass dies auch in den Möglichkeiten seiner Mannschaft liegen müsste. Unter seinem Vorgänger Roman Stary gewann Wolfsberg am 9.Mai in der letzten Meisterrunde erstmals seit November 2016 (damals 1:0), nach fünf Niederlagen und zwei Unentschieden im Allianz-Stadion. Beim 2:1  fiel das Siegestor durch Cheikhou Dieng erst in der Nachspielzeit. Den Wolfsberger Ausgleich machte ein Elfmetergeschenk des Salzburger Referees Christopher Jäger möglich. Weshalb Kühbauer nachher im Kabinengang seinem ehemaligen Spieler, „Elfmeterschinder“ Christopher Wernitznig, ziemlich deftig die Meinung gesagt hatte. Aber diesmal gibt es ja den Video Assistant Referee. In Person von Österreichs Topschiedsrichter Harald Lechner.

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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