Fußball

Rapids Kapitän meldete sich für Spitzenduell zurück! Salzburg drei Monate ohne Camara und Koita

Rapids Mannschaft konnte Donnerstag Abend noch die Füße hoch lagern, je nach Laune entscheiden, Red Bull Salzburgs intensives Europa League-Spiel gegen Villarreal am TV-Schirm beobachten oder auch nicht. Sicher ein kleiner Vorteil für Grün-Weiß vor dem Spitzenspiel der Bundesliga am Sonntag beim Meister und Tabellenführer. Noch einen größeren bedeutet die Tatsache, dass sich Kapitän Dejan Ljubicic (Bild oben) wieder zurückmeldete. Bereits Dienstag stand für ihn sin Comeback nach drei Spielen Pause wegen Knieproblemen fest. Die Schmerzen bremsen ihn nicht mehr, er möchte das schaffen, was Rapid in den letzten Spielen nur einmal gelang, nämlich Salzburg zu besiegen. Dem 23 jährigen gelang das auswärts in vier Versuchen noch nie. Es wird Zeit. Vor allem unter dem Aspekt, dass im Sommer sein Vertrag endet und seine Zeit bei Grün-Weiß zu Ende gehen könnte.

13 Spiele fehlte Ljubicic diese Saison im zentralen Mittelfeld. Im Herbst wegen eines Bändereinrisses im Sprunggelenk, heuer wegen des Knies. Dazu gab es drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Darunter die 2:6-Abfuhr im Achtelfinale des Cups in Salzburg, die weh tat. Sein Fehlen machte sich doch bemerkbar. Auch wenn Rapid nicht verlor, gingen seine Impulse ab. Wie beim glücklichen Sieg gegen Wolfsberg oder in Altach, wo es trotz numerischer Überlegenheit über 70 Minuten nur zu einem Punkt reichte. Viermal spielte er bisher in Salzburg. Am erfolgreichsten war er beim „Debüt“ am 10. September 2017. Da setzte es keine Niederlage, sondern erkämpfte Rapid ein 2:2, bei dem er das Führungstor erzielte. Die anderen drei Partien endeten  0:1, 2:3 (wobei Salzburgs Siegestor erst in der 94. Minute durch einen verwandelten Freistoß von Zlatko Junuzovic fiel) und 0:2. Es wäre also einiges gutzumachen. Zwei Möglichkeiten hat Ljubicic bis Saisonende in Salzburg noch: Am Sonntag und dann in der Meisterrunde.

Auch beim Meister könnte es ein Comeback geben. Von einem Ex-Rapidler. Trainer Jesse Marsch sieht Chancen auf den Einsatz von Max Wöber. Der Innenverteidiger fehlte in den letzten fünf Spielen wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel. Fehlen werden  sicher nicht nur Sonntag, sondern drei Monate, also bis 18. Mai und damit praktisch bis Saisonende, die Mali-Legionäre Mo Camara und Sekou Koita. Die UEFA sperrte sie am Tag des Villarreal-Spiels mit sofortiger Wirkung wegen ihres Dopingvergehens rund ihre Einsätze in Malis Team letzten Oktober, als ihnen der Teamarzt ein Medikament gegen Höhenangst gab, das verbotene Wirkstoffe enthielt. Die UEFA sprach zwar von keinem vorsätzlichen Delikt, aber jeder Spieler sei selbst dafür verantwortlich, dass keine verbotenen Wirkstoffe in seinen Körper gelangen. „Wir kamen unverschuldet in diese Situation“, stellte Salzburgs Geschäftsführer Christoph Reiter fest, „akzeptieren aber das Urteil. Unvorbereitet trifft uns das nicht, dementsprechend haben wir unsern Kader ausgerichtet!“

Foto: FotobyHofer/Christian Hofer.

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