Fußball

Roman Wallner nach sieben Jahren zurück in der Bundesliga

Bei Vizemeister Sturm Graz, LASK und in Altach begannen Freitag die Vorbereitungen auf die neuen Saison. Beim LASK mit dem neuen Trainer Thomas Sageder, der versicherte, dass ihn die Wucht, die vom LASK in positivem Sinne ausgehe, ungemein motiviert. Dabei waren drei Neuerwerbungen (von Sturm Graz Jörg Siebenhandl und Ivan Ljubic, dazu Linksverteidiger Sanoussy Ba, die Leihgabe von RB Leipzig), drei zuletzt verletzte Spieler (Philipp Wiesinger, Tobias Anselm, Yannis Letard) und drei, die im Frühjahr verliehen waren (Husein Balic, Filip Twardzik und Efthymios Koulouris), aber bei den Planungen keine Rolle spielen.

Eine Überraschung gab es bei Altach. Mit der Person des Assistenten des neuen Trainer Joachim Standfest. Es ist ein „alter“ Bekannter. Mit 41 kehrte Roman Wallner (Bild) nach sieben Jahren in die Bundesliga zurück. 2016 hatte er sich als Spieler durch den Abstieg mit Grödig sozusagen verabschiedet. Nach einer bewegten Karriere: Schon sein erster Wechsel von Sturm Graz zu Rapid hatte 1999 für Schlagzeilen gesorgt. Danach war er in Deutschland (Hannover 96), wieder in Österreich (Admira/Wacker, Austria), in Schottland (Falkirk, Hamilton), Griechenland (Kalamaria, Xanthi), ehe es 2009 in Österreich beim LASK einen Neubeginn gab. Danach holte ihn Red Bull Salzburg, im Jänner 2012 wechselte er als erster von inzwischen 21 Spielern von Salzburg nach Leipzig. Als Ralf Rangnick Sportchef in Salzburg und Leipzig war. Die Stationen nach Leipzig waren Wacker Innsbruck und Grödig. Wallner bestritt 29 Länderspiele für Österreich. Als Trainer arbeitete er bisher in der Salzburger Regionalliga beim SAK. Jetzt ist er ein Teil der Altacher „Erneuerung“, bei der Mittelfeldspieler Stefan Haudum nicht mehr dabei ist. Weil er mit Aufsteiger Blau Weiß Linz ein Konkurrent Altachs im Kampf um den Klassenerhalt sein wird.

Ein reges Kommen und Gehen gibt´s bei Meister Salzburg: Er verpflichtete von  1860 München den 18 jährigen Innenverteidiger Leandro Morgalla, der zum deutschen U 19-Team gehört, aber vorerst in der zweiten Liga bei Liefering eingesetzt wird. Sowie der zwei Tage zuvor unter Vertrag genommene gleichaltrige Schwede John Mellberg. Beim Trainingsstart am Montag wird von den im Frühjahr verliehen gewesenen Spielern nicht nur Stürmer Dorgeles Nene, der bei Belgiens Aufsteiger Westerlo überzeugte, dabei sein. Sondern auch Mali-Mttelfeldspieler Mamady Diambou nach 13 Einsätzen beim FC Luzern, der 19 jährige kroatische Stürmer Roko Simic, der für den FC Zürich in 16 Partien vier Treffer erzielte, und der polnische Innenverteidiger Kamil Piatkowski, der in Belgien bei Gent war. Offen bleibt, was mit dem deutschen Tormann Nico Mantl und Verteidiger Kilian Ludewig (beide spielten in Dänemark bei Aalborg) passieren wird. Endgültig abgegeben wurden der Franzose Antoine Bernede, der mit Lausanne unter Ex-Altach-Trainer Ludovic Magnin in die Schweizer Super League aufstieg. Das Pech des Mittelfeldspielers in Salzburg waren zwei Schienbeinbrüche.

Vizemeister Sturm Graz verlieh den Offensivspieler Luca Kronberger, der bei Rieds Abstieg dabei war, an WSG Tirol, verlor Innenverteidiger Paul Komposch an den steirischen Rivalen Hartberg. Der 22 jährige war Kapitän in Sturms zweiter Mannschaft, in der auch der Sohn von Hartbergs Trainer Markus Schopp spielt.

Foto: SCR Altach.

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