Fußball

Sabitzer holte Alaba ein, Baumgartlinger und Dragovic können ihn überholen

Selbst Bayern München scheint derzeit am Ende seiner Kräfte zu sein, am Zahnfleisch zu gehen. Nur ein Sieg in den letzten vier Spielen, zum zweiten Mal hintereinander gab es für David Alaba in einem Österreicher-Dull nur ein Unentschieden. Nach dem 3:3 gegen Leipzig in der letzten Runde gab es Samstag bei Union Berlin und Christopher Trimmel nur ein 1:1 (0:1). Schon zum fünften Mal hintereinander gerieten die Bayern in Rückstand. Das gab s zuletzt in der Saison 2008/09. In Berlin lagen die Bayern schon nach vier Minuten 0:1 zurück, als nach einem Eckball von Trimmel Grischa Prömel mit dem Hinterkopf traf. Mit dem Ergebnis war Bayern zur Pause noch gut bedient. Mehr als der Ausgleich durch Robert Lewandowski gelang nicht. Für Aufregung sorgten rund 100 Union-Fans rund um das Stadion an der Alten Försterei. Mit Pyro-Aktionen, Bengalen, einem kleinen Feuerwerk und Sprechchören, die via Megaphon am Spielfeld deutlich zu hören waren. Etwa „zieht den Bayern die Lederhosen aus“ oder „Eisern Union“.

Durch das Unentschieden in Berlin holte Marcel Sabitzer mit RB Leipzig Bayern ein. Kapitän Sabitzer verwandelte zum dritten Mal in dieser Saison sicher einen Elfmeter (Bild oben). Das bedeutete die Führung beim 2:0 (2:0) gegen Werder Bremen, Bei den Verlieretn spielte Marco Friedl durch, kam der Ex-Wolfsberger Romano Schmid erstmals von Beginn an zum Einsatz. Bis zur 85. Minute. Sabitzer mit Alaba damit nach Punkten gleichauf, Sonntag Abend könnten ihn Teamkapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic mit Leverkusen überholen. Wenn sie daheim das Österreicher-Duell  gegen Christoph Baumgartner, Florian Grillitsch und Stefan Posch und Hoffenheim gewinnen, hätten sie zwei Punkte mehr als Alaba. Und fünf mehr als Borussia Dortmund, die daheim gegen Aufsteiger VfB Stuttgart, bei dem Sasa Kalajdzic nicht zum Zug kam, ein schlimmes 1:5 (1:1)-Debakel erlitt, das einer Demütigung gleichkam. Dadurch blieb Oliver Glasner mit Wolfsburg Vierter vor Dortmund.

Der zweite österreichisch Sieger am Samstag hieß Philipp Lienhart, der daheim mit Freiburg gegen Arminia Bielefeld mit Manuel Prietl 2:0 (0:0) gewann und jetzt vier Punkte vor den Abstiegsplätzen liegt. Valentino Lazaro bewies beim 1:1 (0:0) von Mönchengladbach gegen Hertha BSC Berlin seine Vielseitigkeit: 65 Minuten lang rechter Verteidiger, nach der Einwechslung von Stefan Lainer linker. Hannes Wolf spielte bis zur 85. Minute. Für Karim Onisiwo und  Kevin Stöger sieht es mit dem Vorletzten Mainz nach der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln weiterhin schlecht aus.

Foto: RB Leipzig.

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