Fußball

Sabitzer half Alaba nicht: „Das tut weh!“ Nur vier österreichische Siege

Kein anderes Land hat so viele Legionäre in der deutschen Bundesliga wie Österreich. Mit Markus Suttner, der Sonntag ins Training bei Fortuna Düsseldorf einsteigt, sind es  sogar 31. In den ersten sieben Spiele der Rückrunde standen aber nur zehn in der Startformation: David Alaba bei Bayern München, Stefan Posch bei Hoffenheim, Kevin Wimmer bei Hannover 96, Ex-Teamstürmer Martin Harnik bei Werder Bremen, Kevin Danso, Martin Hinteregger  und Michael Gregoritsch bei Augsburg, Kevin Stöger bei Fortuna Düsseldorf, Marcel Sabitzer und Konrad Laimer bei RB Leipzig. Sonntag werden Georg Margreitter bei Nürnberg, Valentino Lazaro und  Alessandro Schöpf bei Schalke  dazukommen, wo Guido Burgstaller verletzt ausfällt. Eingewechselt wurde Florian Grillitsch bei Hoffenheim. Auf der Bank blieben Teamkapitän Julian Baumgartlinger und Aleksandar Dragovic, die Teamchef Franco Foda nur aufwärmen sah, bei Leverkusens 0:1-Heimpleite gegen Mönchengladbach, Marco Friedl bei Bremen, Georg Teigl bei Augsburg, Samuel Sahin-Radlinger bei Hannover, Philipp Lienhart bei Freiburg. Nicht zum Kader gehörten Karim Onisiwo und Philipp Mwene beim Mainzer 3:2-Sieg in Stuttgart sowie Christoph Baumgartner bei Hoffenheim. Gesperrt war Leipzigs Stefan Ilsanker.

Aber nur drei von ihnen konnten über einen Sieg jubeln: Alaba schon Freitag,wobei die Freude über das 3:1 in Hoffenheim 24 Stunden später etwas getrübt war. Denn es gab keine Österreicher-Hilfe durch Sabitzer (Bild oben) und Laimer mit Leipzig, die bei Minusgraden gegen Halbzeitmeister Dortmund, der Kapitän Marco Reus verletzt vorgeben musste. mit 0:1 die erste Heimniederlage der Saison kassierten. Wobei Sabitzer dies zweimal verhindern hätte können oder sogar müssen: Denn er belohnten sich nicht für einen riesigen Aufwand, scheiterte bei zwei Sitzern an Dortmunds starkem Schweizer Torhüter Roman Bürki. Ein Unentschieden lag in der zweiten starken Hälfte auf jedem Fall im Bereich des Möglichen: „Ein Tor muss ich machen“, sagte Sabitzer nachher in die ZDF-Kameras „, das ist ärgerlich und tut auch weh.“

Daher liegt Alaba mit Bayern weiter sechs Punkte hinter Dortmund, was ihm nicht gefallen wird. Als „Chancentod“ fiel auch Harnik in seinen 63 Minuten bei Werder Bremen. Dennoch reichte es zum 1:0 in Hannover, womit Wimmers Abstiegssorgen größer wurden. Ebenso die vom österreichischen Augsburg-Trio durch die Fortsetzung des schwachen Finish der Herbstrunde, die 1:2-Heimniederlage gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Bei dem verhindert der wieder laufstarke Stöger ein Österreicher-Tor: Er wehrte nach einer Stunde einen Kopfball des kurz darauf ausgetauschten Gregoritsch auf der Linie ab. Fortunas Siegestreffer fiel erst in der 89. Minute, brachte sechs Punkte Vorsprung auf Augsburg.

Es gab noch einen vierten österreichischen Sieg. Durch Trainerlegionär Adi Hütter. Seine drei Tor-Büffel Sebastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic sorgten für eine 3:0-Pausenführung mit Eintracht Frankfurt gegen Freiburg, am Ende hieß es 3:1. Und stellte Hütter fest, nur mit dem Ergebnis, aber nicht mit der Leistung zufrieden zu sein, Aber Frankfurt liegt jetzt nur einen Punkt hinter Leipzig und dem Champions League-Platz.

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