Fußball

Stöger und Hasenhüttl immer vorne

Im wohlverdienten Urlaub bekommen Österreichs Trainer in der deutschen Bundesliga, Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl, nochmals die Bestätigung für ihre herausragenden Leistungen mit dem 1.FC Köln und RB Leipzig in der vergangenen Saison. Die zwei „Ösis“ in der Beliebtheitsskala der 18 Bundesligatrainer auf den Plätzen eins und zwei, das ist unglaublich, sicher denkwürdig, fast schon historisch. Stöger, der seinen bisher vier Saisonen in der Domstadt für den Aufstieg der Kölner aus der zweiten Liga bis zur ersten Qualifikation für den Europacup seit 25 Jahren steht, schaffte dies in einer großen Umfrage von  SportBild. Durchgeführt in den letzten drei Runden der Saison vor den 18 Bundesliga-Stadien. Stöger bekam von der Kölner Fans die Traumnote 1,16, so ziemlich die schönste Auszeichnung, die ein Trainer bekommen kann. Die Begründung: Er vereint Kompetenz, Erfolg, Bodenständigkeit und Humor.

Die Reaktion von Stöger aus dem Urlaub in Mallorca zeigt einmal mehr seine Bescheidenheit: „Das ist letztlich eine Auszeichnung für unsere Arbeit beim FC, die wir alle hier gemeinsam seit vier Jahren leisten.“ Der graue Traditions-Hoodie, den Stöger in den letzten erfolgreichen fünf Spielen zur Qualifikation für die Europa League trug, verloste „Bild“ für wohltätige Zwecke. Der aus zahlreichen TV-Talkshow bekannte CDU-Politiker Wolfgangs Bosbach  wollte Stöger an die Wäsche, bot 1500 Euro.

Ganz knapp hinter seinem Freund Stöger mit nur 0.02 Notenpukten Rückstand landete Hasenhüttl, der den Aufsteiger RB Leizig zum zweitbesten aller Zeiten machte und ihn direkt  in die Champions League führte. Es folgen  der 29jährige Jungstar Nagelsmann von Hoffenheim sowie Freiburgs Kulttrainer Christian Streich, der noch  18 Monate länger als Stöger im Amt ist, nämlich seit Jänner 2012.  Nur Siebenter: Bayerns Meistertrainer Carlo Ancelotti, nur Zehnter hinter Niko Kovac, dem kroatischen Frankfurt-Coach mit Salzburger Vergangenheit, Thomas Tuchel, der bei Dortmund trotz direkter Qualifikation für die Champions League und Pokalsieg gehen und dem Holländer Peter Bosz, der von Ajax Amsterdam kam, weichen musste. Abgeschlagen Letzter: Der während der Saison von Leverkusen geholte Tayfun Korkut.

Das Fachblatt „Kicker“ fragte 248 Bundesligaspieler aus 18 Vereinen, die Bayerns Torjäger Robert Lewandowski zur Nummer eins der Saison wählten. Bei den Trainern fiel die Wahl auf Nagelsmann, den fast die Hälfte aller  Profis wählten. Weil er Hoffenheim letzte Saison gerade noch vor dem Abstieg rettete, als er vom erkrankten Huub Stevens das schwierige Amt übernahm,  den Klub wieder auf Kurs brachte und heuer auf Platz vier, die bisher beste  Platzierung in der Bundesliga führte. Daher überholte  Nagelsmann den „Wintersieger“ Hasenhüttl, der somit in beiden Umfragen Zweiter ist.  In dieser Rangliste scheint Stöger auf Rang fünf auf. Aber in der Beliebtheitsskala der Fans ganz vorne zu liegen, da geht nichts mehr drüber.

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