Fußball

Tiraspol und Thill stahlen mit Sensation gegen Alaba Messis Supertor die Show

74 Minuten lang war von Lionel Messi nicht viel zu sehen, stellten ihn Kylian Mbappe und Idrisse Gueye, der schon nach neun Minuten Paris St.Germain gegen Manchester City in Führung brachte, in den Schatten. Aber dann kam der magische Moment des Argentiniers: Von rechts zog er in die Mitte, Pass zu Mbappe, der mit der Ferse den Ball in den Lauf von Messi brachte, der mit links perfekt zum 2:0 unter die Latte zirkelte. Supertor, sein 121. Treffer in der Champions League, sein erster für Paris St. Germain gegen seinen Trainer aus gemeinsamen Barcelona-Zeiten, Pep Guardiola. Die erste Niederlage von Englands Meister in einem Gruppenspiel nach 18 Partien.

Aber trotz Supertor stahl ein 27 jähriger Luxemburger Nationalspieler mit Moldawiens Meister Sheriff Tiraspol Messi die Show: Sebastien Thill, eine Leihgabe von Progress Niedercorn bei Moldaus Meister, sorgte in der 90. Minute für das unglaubliche, nie erwartete 2:1 (1:0) im Bernabeu.Stadion gegen Real Madrid. Der Underdog nach zwei Siegen (zuvor 2:0  gegen Schachtjor Donezk) Tabellenführer vor den stolzen Spaniern. Wer hätte geglaubt, dass der große  Favorit sein erstes Champions League-Spiel im Bernabeu nach 580 Tagen verliert? Mit dem ersten Chance ging Tiraspol in Führung. Weil David Alabas Stellungsspiel bei einem Flanke des brasilianischen Verteidigers Cristiano nicht optimal war, köpfte Jasur Yakshiboev, Stürmer aus Uzbekistan, die Führung.  Real Madrid konnte nur durch einen Elfmeter von Kairm Benzema ausgleichen, scheiterte oft am griechischen Tormann Giorgos Athanasiadis. Nach dem 1:1 wechselte Trainer Carlos Ancelotti mit Luka Modric, Toni Koos, Luka Jovic und Rodrygo vier Mann gemeinsam ein, schaltete auf totale Offensive. Aber in der 90. Minute jubelte wieder Sheriff: Nach einem Outeinwurf brachte der von Alaba bedrängte Mali-Legionär Adam Traore den Ball aus dem Strafraum zum völlig frei stehenden Thill zurück, der traf mit links genau ins Kreuzeck. Das Tor seines Lebens, von dem Fußball-Europa spricht. Die sechsminütige Nachspielzeit half Real Madrid nicht mehr.  Alaba war nach seiner doch blamablen ersten Niederlage mit Real, die völlig unerwartet kam, dementsprechend konsterniert.

Auch für einen anderen österreichischen Teamspieler gab´s einen Tiefschlag: Konrad Laimer spielte bei der 1:2 (1:2)-Heimpleite von RB Lieozig gegen Belgiens Meister FC Brügge nur bis zur Pause. Die zweite Niederlage für die Bullen nach der 3:6-Abfuhr bei Manchester  City vor den zwei Duellen gegen Paris St. Germain. Das sieht nicht gut für Salzburgs Ex-Trainer Jesse Marsch aus. Besser für Marco Rose, einen anderen Salzburger Meistermacher: Borussia Dortmund gelang auch ohne Erling Haaland  mit dem 1:0 (1:0) gegen Sporting Lissabon der zweite Sieg.

Am höchsten gewann der souveräne FC Liverpool mit 5:1(2:0) beim FC Porto, am längsten dauerte das Duell zwischen Milan und Atletico Madrid im Meazza-Stadion. Nämlich 98 Minuten. Milan führte 1:0, war besser, als der türkische Referee Cüneyt Cakir eingriff, nach 29 Minuten Milans Mittelfeldspieler Franck Kessie in die Kabine schickte. Nach der zweiten gelben Karte, die sehr hart war. Atletico glich erst nach 85 Minuten durch den eingewechselten Antoine Griezmann aus, in der 97. Minute verwandelte Luis Suarez einen umstrittenen Handselfer zum glücklichen, eher unverdienten Siegestreffer für Spaniens Meister.

Foto: UEFA.

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