Fußball

Vor letztem Test hat Rapid keine Stammelf! Erste Niederlage von Sturm

Im dritten und letzten Test im türkischen Trainingslager Belek gelang Rad nicht der zweite Sieg, sondern machte es Sturm Graz nach Erreichte wie die Steirer zwei Tage zuvor gegen die dänische Mannschaft AC Horsens ein 1:1(0:1), musste in der Kampfbetonten Partie wie die Grazer einen Rückstand egalisieren. Das gelang dem zur zweien Hälfte eingetauschten Christoph Knasmüllner (Bild oben). Unter den Zuschauern: Markus Schopp, der Trainer von Hartberg, Gegner Rapids im Cupviertelfinale am 17.Februar. Aber mehr Aufschlüsse wird er sicher drei Tage zuvor gewinnen, wenn Rapid in der Europa League Inter Mailand empfängt.

Davor bestreitet Rapid nur noch ein Spiel. Am nächsten Freitag im Trainingszentrum Happel-Stadion gegen Triglav Kranj aus Slowenien. Wird Trainer Didi Kühbauer dabei seine Wunschformation gegen die Italiener beginnen lassen wird? Er mag sie vielleicht im Hinterkopf haben, versteckte sie aber in den bisherigen Tests. Gegen Horsens begannen Christopher Dibon und Max Hofmann im Abwehrzentrum. Nach 39 Minuten schied Dibon nach einem Schlag vorsichtshalber aus, kam Mario Sonnleitner.  Ein zentrales Mittelfeld mit Srdjan Grahovac und den später von Kapitän Stefan Schwab abgelösten Manuel Martic ist schwer vorstellbar. Es wäre auch überraschend, sollte Manuel Thurnwald so wie gegen Horsens auch gegen Inter im offensiven Mittelfeld zu den ersten elf gehören. Als Spitze begann Deni Alar, für ihn kam dann Knasmüllner. An vorderster Front agierte in der zweiten Hälfte Andrij Ivan. Nicht im Einsatz: Dejan Ljubicic, Philipp Schobesberger, Veton Berisha und Andrija Pavlovic. Schaut nicht danach aus, als ob sich beim Serben im Vergleich zum Herbst etwas geändert hat.

Also sicher noch Luft nach oben. Auch wenn Kühbauer mit der Leistung gegen Horsens zufrieden war: „Wir haben in einer intensiven Partie am Rande der Legalität dagegengehalten. Die spielerische Linie passte, daher kamen wir zu einigen Chancen. Das will ich sehen.“ Aber sicher auch, dass mehr als nur eine genützt wird. Bei Inter läuft es derzeit ebenfalls gar nicht gut, wie das k.o. im Cup gegen Lazio Rom vor nur 23.408 enttäuschten Zuschauern im Mailänder Meazza-Stadion bewies. Nach 90 Minuten 0:0, nach 120 1:1, daher Penaltyschießen, das Inter mit 3:4 verlor. Den entscheidenden Elfer vergab 40 Millionen-Kauf Radja Nainggolan. Und schon gilt Trainer Luciano Spalletti als angezählt. Der Wunsch von Kroatiens Vizeweltmeister Ivan Perisic, Inter zu verlassen, erfüllt sich nicht. Das Leihgeschäft mit Arsenal kam nicht zu Stande. Sportchef Giuseppe Marotta wäre nur zu einem Verkauf bereit gewesen. Marotta hat ja eine erfolgreiche Juventus-Vergangenheit. Unter anderem auch mit Antonio Conte als Trainer. Der wäre am Markt und zu haben. In Italien blühen bereits die Spekulationen.

In Belek spielten Freitag auch Sturm Graz und St.Pölten. Sturm bezog gegen Freja Randers aus Dänemark mit 2:3 (1:2) die erste Niederlage in der Vorbereitung ,wobei Jakob Jantscher zum 1:0 und der 19jährige Michael Lema zum 2:3 trafen. Trainer Roman Mählich zeigt sich wenig begeistert: „Die Müdigkeit darf keine Ausrede sein. Die Tore, die wir kassierten, hatten mehr mit Aufmerksamkeit zu tun, wir haben zu viel zugelassen.“ St. Pölten verwandelte gegen Shkendija Tetovo, den Tabellenführer aus dem Land von Österreichs Qualifikationsgegner Mazedonien, vor der Pause ein 0:2 in ein 2:2, bei dem es dann blieb. Robert Ljubicic, der Bruders des Rapid-Spielers, und Eldis Bajrami trafen. Sonstige Neuigkeiten aus der Bundesliga: Wolfsberg verlor seinen Jamaika-Stürmer Dever Orgill an den türkischen Erstligisten Ankaragücü, der LASK sicherte sich den Kapitän von Ghanas U20-Team. Der 19jährige Innenverteidiger Ishaku Konda ist aber vorerst nur für die OÖ Juniors in der zweiten Liga geplant.

 

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